Patentabkommen: Amazon zahlt an Microsoft

Vereinbarung deckt auch Amazons Einsatz von Open Source ab

Microsoft und Amazon haben ein Patentabkommen geschlossen, das eine breite Palette von Produkten und Technologien umfasst, einschließlich Amazons E-Book-Reader Kindle und Amazons unter Linux laufenden Servern. Der Vertrag erlaubt es beiden Unternehmen, die Patente des jeweils anderen zu nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Patentabkommen zwischen Microsoft und Amazon umfasst ausdrücklich auch Amazons Kindle, auf dem neben Amazons proprietärer Software auch Open-Source-Software zum Einsatz kommt. Auch Amazons Linux-basierte Server fallen unter die Vereinbarung, deren Details geheim gehalten werden. Die Unternehmen verkündeten nur, dass Amazon im Rahmen der Vereinbarung einen Geldbetrag an Microsoft zahlt.

Microsoft gewinnt damit einen weiteren Kunden, der das eigene Lizenzportfolio lizenziert hat und Microsoft zudem Zugriff auf das eigene Patentportfolio einräumt. Seit 2003 lizenziert Microsoft sein geistiges Eigentum an andere Unternehmen und hat seitdem mehr als 600 Lizenzvereinbarungen abgeschlossen. Auf diesem Weg versucht Microsoft, seine Investitionen in Forschung und Entwicklung zu refinanzieren.

Zu Microsofts Lizenznehmern gehören unter anderem Apple, HP, LG, Nikon, Novell, Pioneer, Samsung und Fuji Xerox.

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leser123456789 24. Feb 2010

Patent UNGLEICH Lizenz. Es ist durchaus legitim ein Patent anzumelden das auch OpenSource...

Tingelchen 23. Feb 2010

Zu schade das SCO gar nicht die Rechte dafür hält um für Unix Patentklagen führen zu...

klora 23. Feb 2010

Wozu brauch Apple Rechtsklcik? Die haben doch keine Mausknöpfe. Inzwischen können die ja...

amazon zahlt 23. Feb 2010

Die Preise sind aber willkürlich. Da kein Cash-Flow existiert, und IBM die Patente...



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