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Mitsubishi: 19-Zoll-Display im 16:3-Superbreitbildformat

Display hält Temperaturen zwischen -30 und +80 °Celsius aus. Wem 16:9 noch nicht breit genug ist, der kann zu Mitsubishis 16:3-Display greifen. Vorausgesetzt, er kann etwas basteln, denn das Display wird nur mit der LVDS-Schnittstelle ausgeliefert.
/ Andreas Sebayang
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Mitsubishi Electric will ab dem 1. April 2010 ein Display der besonderen Art verkaufen. Mit einer Diagonale von 19,2 Zoll bietet das Display eine Auflösung von 1.920 x 360 Pixeln. Es handelt sich also um ein besonders breites Display im 16:3-Format.

Das Display mit der Modellnummer AA192AA01 (PDF)(öffnet im neuen Fenster) wird nackt ausgeliefert, also ohne Gehäuse. Angeschlossen wird das Display noch über den LVDS und noch nicht über eDP, der Displayport-Version für den Embedded-Bereich , und auch nicht über herkömmliche Displayschnittstellen wie HDMI, DP oder DVI.

Für den Endanwender lohnt sich das LED-LC-Display also nur bei Interesse am Basteln. Industriekunden könnten ein derartig breites Display aber etwa für Digital Signage nutzen: Anzeigetafeln auf Bahnhöfen, Flughäfen oder in Geschäften. Allerdings ist der Einblickwinkel dafür nicht immer ideal. In die Breite sind es 160° und in die Höhe nur 140°. Das muss bei der Installation bedacht werden.

Für den Außeneinsatz spricht die Unempfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturschwankungen. Das Panel darf im Bereich von -30 und +80 °C betrieben werden. Die Hintergrundbeleuchtung soll bei 25 °C mindestens 60.000 Stunden durchhalten, das sind fast sieben Jahre Dauerbetrieb. Das Display kann außerdem Farben manipulieren, um Eigenarten der LCD-Technik auszugleichen.

Das Display soll in Japan etwa 80.000 Yen inklusive der dort üblichen Steuern kosten. Umgerechnet sind das etwa 650 Euro. Auch in anderen Ländern, unter anderem in Europa, soll das Display angeboten werden. Euro-Preise wurden allerdings nicht bekanntgegeben.


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