Darwinia-Entwicklerteam Introversion stellt Subversion vor
Im Rahmen einer Preisverleihung in London hat Chris Delay vom unabhängigen britischen Entwicklerstudio Introversion(öffnet im neuen Fenster) – vor allem bekannt für Darwinia – sein nächstes Projekt vorgestellt. In Subversion soll der Spieler als Oberbefehlshaber einen Trupp von Agenten steuern. Er sorgt dafür, dass seine Spione die Missionsziele durch den geschickten Einsatz von Hightech-Gerätschaften, dem Hacken von Sicherheitseinrichtungen, mit Sabotage oder gezielter Gewalt erreichen. Vorbild sind laut Delay unter anderem Filme wie Ocean's Eleven oder die TV-Serie Mission Impossible.
Die Grafik soll die Einbruchsorte als Blaupause darstellen, sich in der fertigen Version aber von den jetzt veröffentlichten Screenshots unterscheiden. Unter anderem über die Frage, wie Menschen in den schematisch dargestellten Räumen gezeigt werden, habe man sich noch keine Gedanken gemacht. Ein typischer Auftrag sehe so aus, dass sich Agenten in ein Hochsicherheitsbüro einschleichen, sich dann mit Hilfe etwa von Bewegungsscannern vorarbeiten, anschließend den Sicherheitscomputer knacken – erst dann bekomme auch der Spieler mehr von der Umgebung gezeigt.
Deley räumt in einem längeren Forumsbeitrag(öffnet im neuen Fenster) ein, dass Subversion anders als frühere Werke wie Defcon oder Darwinia thematisch nicht mehr eigenständig ist. Sein Team begebe sich in Konkurrenz zu millionenschweren Großprojekten wie Splinter Cell und Metal Gear Solid. "Wir bei Introversion sind allerdings so positioniert, dass wir auch ein solches Spiel ganz einzigartig hinbekommen" , gibt er sich zuversichtlich.



