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Geosetter versieht Fotos mit Ortsdaten

Von den Koordinaten zum Ortsnamen

Nun steht in den sogenannten Exif-Daten, wo das jeweilige Bild aufgenommen wurde. Die Angaben beinhalten jedoch nur den Längen- und den Breitengrad sowie die Höhe über dem Meeresspiegel. Geosetter bietet zusätzlich auch die Möglichkeit, aus den Koordinaten einen Ortsnamen zu machen.

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Dazu markiert der Nutzer ein Bild und klickt auf die Schaltfläche "Positionsdaten bearbeiten". Es erscheint eine Abfragemaske, in der die Koordinaten sowie eventuell die Höhe eingetragen sind. Über die Schaltfläche "Online abfragen" werden die Koordinaten in eine Ortsangabe aufgelöst, genauer gesagt in Land, Bundesland, Stadt und Ort, wobei Letzteres meist keine sehr genaue Bezeichnung ist. Beim Fernsehturm auf dem Berliner Alexanderplatz etwa lautet die Angabe lediglich Mitte für den Stadtteil. Will es der Nutzer genauer haben, kann er den Namen per Hand eintragen.

Blickwinkel des Fotos

Oft ist aber der Standpunkt des Fotografen nicht so wichtig wie der des Motivs. Dafür bietet Geosetter seit kurzem die Möglichkeit, die Aufnahmerichtung hinzuzufügen. Dazu aktiviert der Nutzer zuerst den gelben Stern in der Menüleiste über der Karte die Funktion "Favoriten anzeigen". Klickt er dann auf eine Positionsmarkierung, öffnet sich ein Fenster in der Karte. Dort finden sich einige Angaben im Bild sowie der Link "Aufnahmerichtung hinzufügen".

Klickt der Nutzer darauf, öffnet sich ein farbiger Winkel, der den Bildausschnitt repräsentiert, ein bunter Punkt darin kennzeichnet das Hauptmotiv. Hat das Programm nach Ansicht des Nutzers Aufnahmewinkel oder Hauptmotiv nicht richtig erkannt, kann er das korrigieren, indem er auf den Punkt klickt und ihn an die richtige Stelle zieht.

Beim Taggen per Hand ist das etwas einfacher: Der Nutzer kann den Winkel gleich beim Zuweisen der Positionsdaten über die Funktion "Kartenposition zuweisen und Bildwinkel übernehmen" hinzufügen.

Die Positionsdaten können in einer eigenen xmp-Datei, einem sogenannten Sidecar, gespeichert werden, sie können aber auch in die Bilddatei selbst geschrieben werden. In den Programmeinstellungen kann der Nutzer das für die verschiedenen Bildformate festlegen.

Locr und Google Earth

Sind die Fotos mit Geodaten versehen, hat der Nutzer die Möglichkeit, sie direkt auf das Fotoportal Locr hochzuladen. Die Schaltfläche dafür ist dem Logo des Portals nachempfunden. Außerdem kann er sie in Google Earth exportieren: Dazu markiert er die Bilder und klickt eine entsprechend gestaltete Schaltfläche. Geosetter legt eine kmz-Datei an, in der Voransichten der Fotos und deren Positionen gespeichert sind. Google Earth zeigt dann ein kleines Vorschaubild an der Stelle, wo das Foto entstanden ist.

Geosetter ist ein Programm für Windows und läuft ab Version XP. Aktuell ist die Version 3.3.18 vom 21. Februar 2010. Entwickler Schmidt stellt die Software kostenlos auf der gleichnamigen Website bereit. Allerdings arbeitet Schmidt derzeit sehr intensiv an dem Programm: Praktisch jede Woche gibt es Aktualisierungen.

Der Werkzeugkasten von Golem.de ist eine Sammlung kleiner Hilfsprogramme, die die Redaktion einsetzt. Vielleicht gibt es Alternativen, die ein Problem besser lösen? Wir freuen uns über Rückmeldungen und Tipps zu vergleichbaren Werkzeugen - auch für andere Betriebssysteme - im Forum.

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aasche 06. Sep 2010

Geotag: geotag.sf.net

gpsman 23. Feb 2010

http://www.youtube.com/watch?v=Et5Xjq3UzgU

Gelbsucht 23. Feb 2010

Die Netzwelt nebenan hat um einiges früher den Geosetter durchgetestet= http://www...

ThommyHommy 22. Feb 2010

0x000c 12 Makernote Exif.Canon.SerialNumber Long Camera serial number


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