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Polycom setzt auf H.264 für Videokonferenzen

H.264 High Profile soll Bandbreite reduzieren und Kosten sparen

Polycom setzt bei der Videokommunikation künftig auf H.264 High Profile, um hohe Videoqualität bei verringerter Bandbreite zu ermöglichen. So hofft Polycom, das Thema Telepresence auch für kleinere Unternehmen attraktiv zu machen.

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Mit rund 50 Prozent weniger Bandbreite soll Polycoms Videokonferenzsystem dank H.264 künftig auskommen. Für die Übertragung eines Full-Motion-Videos in HD-Qualität soll so eine Bandbreite von 512 KBit/s ausreichen, bei SD sollen 128 KBit/s genügen.

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Dank der geringen Bandbreiten soll auch die Anbindung von Heimarbeitsplätze mit Videokonferenzsystemen eher möglich werden, denn hier ist in aller Regel der geringe Upstream von DSL der Flaschenhals. Dabei setzt Polycom auf eine Kombination von H.264 mit der eigenen LPR-Technik (Lost Packet Recovery), die auch in Netzwerken, in denen häufig Datenverluste und Kapazitätsengpässe auftreten, eine recht hohe Bild-, Ton- und Datenqualität sicherstellen soll.

Angeboten wird die neue Technik unter anderem in Form von Polycoms HD-Raum-Telepresence-Systemen HDX 6000 View sowie dem HDX 9000 mit einer Auflösung von 1080p. Beide sollen ab April 2010 zu haben sein, das HDX 6000 ab rund 3.999 Euro, das HDX 9000 ab 21.999 Euro.

Zudem will Polycom noch in diesem Jahr eine "Full-SVC-Lösung" (Full Scalable Video Coding) einführen. Hier will das Unternehmen verringerte Bandbreiten, Fehlerunterdrückung bei Datenpaketverlusten, Erweiterung der Skalierbarkeit für Multipoint-Verbindungen sowie eine universelle Unterstützung verschiedener Standards beziehungsweise die Interoperabilität von Videoprotokollen ermöglichen.

Voraussichtlich ab April 2010 will Polycom H.264 High Profile in HDX-Raumsystemen und Telepresence-Systemen unterstützen. In den kommenden Monaten soll die Unterstützung dann auf sämtliche Videokommunikationsinfrastrukturprodukte des Unternehmens ausgeweitet werden.

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