Nintendo und Sony: Ungewöhnliche Patente für Controller

Nintendo lässt den Stylus wackeln, Sony setzt auf LCD und Berührung

"Vibrating said vibrator in a vibration pattern" - klingt nach Erotikspielzeug, ist aber ein Auszug aus dem Patentantrag eines Controllers für Nintendo, der beim nächsten Handheld zum Einsatz kommen könnte. Sony bastelt derweil an einer universellen Spielesteuerung für alle Konsolensysteme.

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Nintendo und Sony: Ungewöhnliche Patente für Controller

Unter der Antragsnummer 2004-254243 hat Nintendo beim amerikanischen Patent & Trademark Office ein Patent beantragt, das bei einem möglichen Nachfolger des DS Verwendung finden könnte. Im Mittelpunkt steht der Stylus, mit dem Eingaben auf dem Touchpad vorgenommen werden können: Sobald der Spieler beispielsweise einen Feind getroffen oder gar ausgeschaltet hat, könnte der Stift dies mit einem mehr oder weniger starken Vibrieren anzeigen.

Ob die in dem Patentantrag beschriebene Technik jemals zum Einsatz kommt, ist unklar. Allerdings würde das spürbare Feedback gut zu Nintendo passen, das seit längerem auf innovative Eingabegeräte setzt. Auch beim Nachfolger des Nintendo DS gibt es Hinweise auf eine Bewegungssteuerung - womöglich ist damit der vibrierende Stylus gemeint.

Sogar Uraltkonsolen wie die Atari Jaguar erwähnt Sony in einem Patentantrag für einen universell verwendbaren Controller. Der hat ähnlich wie einige Fernbedienungen ein berührungsempfindliches LC-Display, auf dem die benötigten Knöpfe eingeblendet werden können - je nachdem, welches System gerade angesprochen werden soll. Eine abstrakt gehaltene Konzeptzeichnung zeigt ein grob an gängige Controllerformen erinnerndes Gerät, in dessen Mitte der vergleichsweise große LCD-Bildschirm angebracht ist. Es ist eher unwahrscheinlich, dass das zum Patent angemeldete Gerät in naher Zukunft tatsächlich auf den Markt kommt - wahrscheinlich dient der Antrag in erster Linie der Abwehr von Klagen sogenannter Patenttrolle.

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