Firefox 3.6: Exploit für Sicherheitslücke veröffentlicht

Angriff über einen Buffer-Overflow ermöglicht Übernahme eines Rechners

Eine Schwachstelle in der aktuellen Version 3.6 des Browsers Firefox erlaubt die Übernahme eines Rechners über einen Angriff aus der Ferne. Die Mozilla-Entwickler haben bislang noch keinen Patch für die Sicherheitslücke veröffentlicht.

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Firefox 3.6: Exploit für Sicherheitslücke veröffentlicht

Der russische Sicherheitsexperte Evgeny Legerov vom Unternehmen Intevydis erklärt, der Exploit funktioniere auf Rechnern mit den Betriebssystemen Windows XP mit Service Pack 3 und Vista. Der Angriff erfolgt über einen Buffer Overflow. Mozilla-Entwickler haben die Veröffentlichung zur Kenntnis genommen, aber noch keine Stellungnahme veröffentlicht oder einen Patch in Aussicht gestellt.

 

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Der von Legerov entwickelte Exploit wurde bereits als Modul in dem kostenpflichtigen Addon Vulndisco für das kommerzielle Exploit-Toolkit Canvas des Unternehmens Immunity eingepflegt. Das Unternehmen Secunia, das regelmäßig Informationen über 0-Day-Exploits veröffentlicht, wertet die neue Schwachstelle als kritisch.

Es wäre einer der seltenen Fälle, in denen ein 0-Day-Exploit zu Mozillas Browser Firefox vor der Veröffentlichung eines entsprechenden Patches bekanntwurde. In ihrer Stellungnahme äußern die Mozilla-Entwickler auch verhaltene Kritik an dem russischen Sicherheitsunternehmen: "Wir schätzen die Beiträge aller Sicherheitsexperten und ermutigen sie, mit uns innerhalb unseres Sicherheitsprozesses zu arbeiten. Verantwortungsvolle Veröffentlichungen von Schwachstellen sollen die höchstmögliche Sicherheit für unsere Benutzer gewährleisten.".

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jesus09 03. Mär 2010

DEP und ASLR beweisen dich falsch. http://blogs.computerworld.com/15605...

Odol 23. Feb 2010

@madcow: Nur weil deine Vorstellungskraft nicht ausreicht, muss es noch lange nicht...

ratti 22. Feb 2010

In der Theorie. In der Praxis haben wir beide eigene Rechner. Allein schon der...

nope 22. Feb 2010

Und anderen die das Problem sich auch schon erarbeitet haben noch mal 5 Tage länger Zeit...



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