Ermittlungen wegen Schülerüberwachung per Webcam

Schulsprecher räumt Versäumnisse bei Informationspolitik ein

Die Staatsanwaltschaft und die Bundespolizei haben mit Ermittlungen in Philadelphia begonnen, wo Schulleitungen Kinder zu Hause per Webcam überwacht haben sollen. Die Schule spricht von einer bloßen Diebstahlsicherung, bereut aber, die Kinder und Eltern nicht davor gewarnt zu haben.

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Ermittlungen wegen Schülerüberwachung per Webcam

Das FBI und die Staatsanwaltschaft sind offenbar in dem möglichen Fall von Bespitzelung von Schülern in Pennsylvania aktiv geworden. Im Highschool-Bezirk Lower Merion School verklagen Eltern die Schulleitung, weil Schülernotebooks als Überwachungskameras missbraucht worden seien. Die Webcams in den 1.800 Macbooks der Schüler waren von den Schulleitungen aus der Ferne aktivierbar, so der Vorwurf in einer Anklageschrift von Michael und Holly Robbins. Die Eltern erfuhren von der mutmaßlichen Überwachung, als ihr 15-jähriger Sohn Blake, der zur Harriton High School geht, im November 2009 einen Verweis wegen "ungebührlichen Verhaltens in seiner Wohnung" bekam. Als Beweis wurde ein Foto vorgelegt, das von seinem Macbook aufgenommen wurde.

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Superintendent Christopher McGinley sagte, es handele sich nur um ein Sicherheitstool, das im Falle eines Diebstahls des Macbooks Aufnahmen des Nutzers und Screenshots erstellen könne.

Die Bundesstaatanwaltschaft habe die Schulbezirksleitung aufgefordert, umfangreiche Dokumente zu den Webcams und dem Diebstahlschutzsystem vorzulegen, berichtet die Tageszeitung Philadelphia Inquirer unter Berufung auf einen Rechtsanwalt, der über den Fall informiert sei.

Schulbezirkssprecher Douglas Young sagte der Zeitung, dass die Techniker der Schulen im laufenden Schuljahr in 42 Fällen von der Diebstahlssicherung Gebrauch gemacht hätten, wenn die Macbooks verloren oder gestohlen gemeldet wurden. Eltern und Schüler hätten darüber im Voraus eindeutig und klar informiert werden müssen, räumte er ein. "Wir bereuen, dass wir das versäumt haben", sagte Young. Nur zwei Administratoren hätten Zugang zu dem Sicherheitssystem gehabt. Den Schülern war erlaubt worden, die mobilen Rechner mit nach Hause zu nehmen.

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Michael Robbins erklärte dem Fernsehen, sein Sohn habe Süßigkeiten der Marke Mike & Ike verzehrt. Die Schulleitung hätte dies fälschlich als Drogenkonsum gedeutet. Das Macbook seines Sohnes sei aber nicht als gestohlen oder vermisst gemeldet gewesen.

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Dany 08. Apr 2010

bei www.zungenfeuer.de bekommst Du Mike and Ike

pcmkr 09. Mär 2010

kT

Fan91 23. Feb 2010

anscheinend haben sie da etwas fundamental nicht verstanden. nur kurz: wenn sie diese...

gleichzeitig 22. Feb 2010

Du hast jetzt nicht erklärt, wie eine Hardware und das dazugehörende Steuerungsprogramm...



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