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Dell enttäuscht beim Gewinn

Einbruch in der Endkundensparte trotz steigender Umsätze. Dell hat im letzten Quartal zwar den Umsatz steigern können, doch der Gewinn ging zurück. Schuld seien die niedrigen Preise für Endkunden-PCs, klagte Dell-Finanzchef Brian Gladden.
/ Achim Sawall
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Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2010, das am 29. Januar 2010 endete, verzeichnete der US-Computerhersteller einen Gewinnrückgang um 4,8 Prozent auf 334 Millionen US-Dollar (17 Cent pro Aktie), nach 351 Millionen US-Dollar (18 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 14,9 Milliarden US-Dollar, nach 13,43 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.

Die Übernahme des IT-Services-Unternehmens Perot Systems, die im letzten Quartal abgeschlossen wurde, belastete den Gewinn. Doch auch vor Sonderposten verzeichnete Dell einen Gewinnrückgang um 2 Prozent.

Dell-Finanzchef Brian Gladden sprach von einer "Rückkehr zu solidem Wachstum" auf dem PC-Markt, räumte aber Schwächen bei der Gewinnspanne ein. "Die Gewinnentwicklung ist enttäuschend, daran müssen wir arbeiten", sagte Gladden. Schuld seien niedrige Preise für Endkunden-PCs und höhere Kosten für die Komponenten. Dells Consumersparte, wo ein Viertel des Konzernumsatzes generiert wird, konnte zwar den Umsatz um 11 Prozent auf 3,5 Milliarden US-Dollar steigern, doch der Gewinn fiel um mehr als 80 Prozent auf 9 Millionen US-Dollar.

Der Gewinnrückgang ist offenbar auch hohen Rabatten an Großkunden geschuldet. Das Wall Street Journal berichtet(öffnet im neuen Fenster), dass Dell beispielsweise einem Systemadministrator, der für 25.000 Staatsbedienstete im Indiana Office of Technology zuständig ist, sehr hohe Zusatzrabatte gewährt habe, obwohl der Desktopabnehmer bereits einen sehr günstigen Einkaufspreis genießt.


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