Abo
  • Services:

Serielle Übertragung mit 16 GBit/s demonstriert

Schneller als USB 3.0 und PCI-Express

Im Labor haben Forscher von NEC ein Übertragungsverfahren entwickelt, mit dem sich über einen seriellen Link bis zu 16 Gigabit pro Sekunde erreichen lassen. Mittels Signalvergleichen sollen sich so höhere Geschwindigkeiten als bei PCI-Express erreichen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Serielle Übertragungen haben in den letzten zehn Jahren die PC-Infrastruktur durchdrungen: Ob Festplatten oder externe Geräte, frühere parallele Verbindungen wie der Druckerport oder PATA sind längst überholt. Das liegt nicht zuletzt an der geringeren Zahl der Leitungen von hoch getakteten seriellen Links, welche die Geräte verbilligen und den Aufwand beim Entwickeln reduzieren.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Standorte
  2. Allianz Deutschland AG, München

Allerdings läuft die Weiterentwicklung der Geschwindigkeiten schleppend: USB 3.0 mit 5 GBit/s statt 480 MBit/s brutto wurde erstmals Mitte 2007 angekündigt, erst Ende 2009 gab es erste serienreife Produkte. Das liegt nicht nur am Gezänk in Standardisierungsgremien, sondern auch an immer größer werdenden elektrischen Problemen. So waren für USB 3.0 anfangs optische Verbindungen angedacht, später stellte sich heraus, dass die geplanten Geschwindigkeiten sich doch über Kupferkabel erzielen lassen.

Von NEC kommt nun eine Mitteilung, dass das Unternehmen im Labor serielle Übertragungen mit 16 GBit/s erreicht hat - über wie viele Verbindungen, geht daraus jedoch nicht hervor. Da NEC aber auch die in etwa dreifache Rate gegenüber PCI-Express 2.0 und USB 3.0 verspricht, dürfte es sich um einen einzelnen Link handeln.

Erreicht haben das die Forscher nicht nur über bessere digitale Signalverarbeitung, sondern auch über einen Trick im Analogteil: Das eingehende Signal wird gepuffert und zeitlich versetzt verglichen, um die Unterschiede zwischen High- und Low-Pegeln herauszuarbeiten. NEC hatte die Technik bereits auf der ISSCC vorgestellt, gemäß den Regeln der Konferenz dürfen Details zu den Vorträgen aber erst später vorgestellt werden. Wann die Technik auf den Markt kommen soll und nach welchem Protokoll - etwa einem zukünftigen PCI-Express - gab NEC nicht an.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 50€-Steam-Guthaben erhalten
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

twittern 19. Feb 2010

Es heisst Papier-Taschentuch und nicht Tempo. Der Stecker heisst "S-Video" und nicht S...

Tesla Ruls 19. Feb 2010

na klar kann man das Google mal nach Nikolai Tesla und die Amis haben auch so ein...

Glasfasern 18. Feb 2010

Ja, und nicht nur Seekabel. Mag sein, dass bei Seekabeln die Stahlseile außen sind, um...

antares 18. Feb 2010

gibt ja bei modernen notebooks leider kein RS-232 mehr - schade, das wäre mir ca 50€wert...

Bierher 18. Feb 2010

Ach da hste ja Funk geschrieben. =)


Folgen Sie uns
       


Transparentes, flexibles OLED von LG - Demo (Display Week)

Auf der Display Week 2018 in Los Angeles zeigt LG nach langer Verzögerung erstmals das transparente und flexible OLED. Auf der Veranstaltung hat LG nur eine Ecke mit einer Maschine dauerhaft gebogen. Gut zu sehen ist, dass die Gegenstände hinter dem Panel gut erkennbar, bei aktivem Display aber kaum sichtbar sind.

Transparentes, flexibles OLED von LG - Demo (Display Week) Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


    Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen
    Steam Link App ausprobiert
    Games in 4K auf das Smartphone streamen

    Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.
    Ein Bericht von Marc Sauter

    1. Valve Steam Spy steht nach Datenschutzänderungen vor dem Aus
    2. Insel Games Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen
    3. Spieleportal Bitcoin ist Steam zu unbeständig und zu teuer

      •  /