Oak Trail: Intel plant angeblich neue Atom-Plattform für PCs

Ableger von Moorestown soll Ende 2010 erscheinen

Einem einzelnen japanischen Bericht zufolge will Intel eine weitere Plattform mit Atom-Kern anbieten, die auf den Codenamen "Oak Trail" hört. Dabei soll es sich um eine umgestrickte Version der Handheld-Plattform "Moorestown" handeln, die auch mit PC-Betriebssystemen zurechtkommt.

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Mit der nächsten Atom-Plattform Moorestown will Intel den Durchbruch im Markt von MIDs und Smartphones schaffen und hat dafür den Chipsatz "Langwell" vom Ballast der PC-Historie befreit. So beherrscht Langwell unter anderem nicht mehr den Umgang mit einem BIOS und ACPI, an dessen Stelle hat Intel das Simple Firmware Interface (SFI) vorgesehen. Unterstützung für SFI gibt es bisher aber nur durch das Linux Moblin. Windows oder ein herkömmliches Linux lassen sich so auf der Moorestown-Plattform nicht nutzen.

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Laut einem Bericht von PC Watch hat Intel nun einige OEMs darüber informiert, dass der Prozessorteil "Lincroft" von Moorestown um einen Chip ergänzt wird, der mit BIOS und ACPI wieder zurechtkommt. Das wäre die Basis, um den von Intel auch als "SoC" bezeichneten Lincroft mit seinem neuen Atom-Kern und Grafik auch fit für PC-Betriebssysteme zu machen. Auch Treiber für Windows 7 soll es für diese Plattform geben, die "Oak Trail" heißen soll.

Namentlich nennt PC Watch seine Quellen nicht, ebenso gibt es noch keinen Termin für eine vermeintliche neue Atom-Plattform. Intels offizielle Roadmaps sehen neben Moorestown keine weiteren Atoms für 2010 vor, erst 2011 soll mit "Medfield" eine neue Version erscheinen. Bis dahin ist für PCs wie Netbooks die erst Ende 2009 vorgestellte Plattform Pine Trail vorgesehen, bei welcher die CPU-Leistung aber unverändert blieb. Moorestown soll dagegen eine neue Architektur für den Atom bringen, bei der auch die Rechenleistung steigen soll.

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