Adobe: Apple behindert Innovationen
Adobe stellt eine Betaversion von Flash 10.1 ab sofort Entwicklern und Inhalteanbietern zur Verfügung, damit entsprechende Flash-Inhalte bei Bedarf noch angepasst werden können. Mit Flash 10.1 lassen sich eigenständige Flash-Anwendungen direkt auf dem Mobiltelefon nutzen, aber auch in Webseiten eingebundene Flash-Videos werden direkt in der Webseite abgespielt. Damit kann der Anwender Webseiten mit Flash-Inhalten auf Mobiltelefonen so nutzen, wie er es vom Desktop gewohnt ist.
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Bei Bedarf kann ein Video aber auch im Vollbildmodus abgespielt werden, um das Display des Mobiltelefons optimal ausnutzen zu können. Adobe zeigte auch, wie sich eigenständige Flash-Applikationen auf einem Mobiltelefon nutzen lassen. Noch sind diese Applikationen aber nicht immer an mobile Endgeräte angepasst, so dass eine Bedienung schwerfällt, wenn die Bedienelemente einfach zu klein für kleine Handydisplays sind. Hier sind nun Anbieter von Flash-Applikationen gefragt, ihre Produkte auch für Mobiltelefone anzupassen.
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Flash 10.1 ist für Android, Symbian OS, Palms WebOS, Windows Mobile und die Blackberry-Plattform geplant. Die fertige Version wird für Mitte 2010 erwartet. Flash 10.1 wird auch auf den mobilen Plattformen kostenlos verfügbar sein.
Wenn es nach Adobe geht, würde Flash 10.1 auch für Apples iPhone erscheinen. Technisch gebe es da keine Schwierigkeiten. Allerdings verhindert Apples Lizenzpolitik für das iPhone, dass Adobe Flash für das iPhone anbieten und verbreiten darf. Nach Aussage von Adobe würden immer wieder viele iPhone-Nutzer erfolglos die Adobe-Webseite besuchen, um eine Flash-Installation für das iPhone zu finden.
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