Panasonic stellt zweiäugige 3D-Videokamera mit Full-HD vor

Die Panasonic AG-3DA1 speichert auf SD-Karten und wiegt rund 3 kg. Im Inneren arbeiten sechs Sensoren (3MOS), wobei jeweils drei für die Grundfarben des rechten und drei für die des linken Bildes zuständig sind. Die Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixeln. Die Kamera nimmt die AVCHD-Videos mit 1080/60i, 50i, 30p, 25p und 24p auf. Außerdem sind 720/60p und 50p möglich.
Der Camcorder beherrscht die automatische Kalibrierung der beiden Objektive, damit sie exakt zueinander ausgerichtet sind. Der Kreuzungspunkt der beiden optischen Achsen lässt sich manuell verstellen. Die Kamera ist mit zwei HD-SDI-Ausgängen, HDMI (1.4) sowie zwei XLR-Anschlüssen ausgerüstet. Dazu kommt ein eingebautes Stereomikrofon. Aufgezeichnet wird auf zwei SD-Karten.
Die Panasonic AG-3DA1 kann durch ihr niedriges Gewicht von rund 3 kg auch für Handaufnahmen eingesetzt werden, was bei Doppelkamerasystemen kaum möglich ist. Die Panasonic AG-3DA1 soll im Herbst 2010 erhältlich sein und wird nur auf Bestellung gefertigt. Der Preis soll bei ungefähr 21.000 US-Dollar liegen.
Sony hatte im Oktober 2009 den Prototypen einer 3D-Videokamera vorgestellt, der über ein einziges Objektiv verfügt. Mit Spiegeln wird das einfallende Licht kameraintern auf zwei Sensoren verteilt. Sonys Prototyp kann in Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln aufzeichnen. Mit dem einzelnen Objektiv entfällt die Synchronisierung der beiden Objektive. Sonys Videokamera nimmt 240 Bilder pro Sekunde in Stereo auf. Die Kamera wiegt allerdings 18 kg. Der Preis ist hier bislang unbekannt.



