Schlussakkord für Red Octane: Guitar-Hero-Macher geschlossen

Viacom fordert von Harmonix Bonusgelder wegen schwacher Rock-Band-Absätze

Die ganz großen Verkaufszahlen für Guitar Hero sind Geschichte, jetzt reagiert Activision Blizzard und schließt Red Octane, wo das Musikspiel einst miterfunden wurde. Aber auch Konkurrent Harmonix muss mit schlechten Nachrichten fertig werden.

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Schlussakkord für Red Octane: Guitar-Hero-Macher geschlossen

Activision Blizzard schließt zum Stichtag 15. Februar 2010 das Entwicklerstudio Red Octane, bei dem Guitor Hero miterfunden wurde und 2005 in einer ersten Version für die Playstation 2 auf den Markt kam. Kurz darauf hat Activision für rund 100 Millionen US-Dollar Red Octane und die Rechte an Guitar Hero gekauft. Jetzt wurde das Studio vollständig geschlossen, rund 40 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Nur das Team, das für die Plastikinstrumente zuständig ist, wird direkt bei Activision weiterbeschäftigt. Beim Entwicklerteam Neversoft, das für die eigentliche Entwicklung der Guitar-Hero-Programme zuständig war, kommt es zu Entlassungen.

 

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Die einst erfolgsverwöhnte Reihe Guitar Hero schwächelt inzwischen: Von dem Ende 2009 veröffentlichten Guitar Hero 5 hat Activision Blizzard rund eine Million Exemplare abgesetzt - der direkte Vorgänger kam auf 3,4 Millionen.

Gleichzeitig mit der Schließung von Red Octane macht Activision Blizzard auch einige andere Studios dicht: "Game Over" heißt es bei Luxoflux (True Crime: Streets of LA) und Underground Development (X-Men: The Official Game). Zu Kürzungen kommt es bei Radical Entertainment (Prototype).

Die Krise im Markt für Musikspiele trifft auch Harmonix, die hinter dem Guitar-Hero-Konkurrenzprodukt Rock Band stecken: Das Unternehmen soll einen hohen Millionenbetrag an Bonus-Vorabzahlungen zurück an seinen Partner Viacom überweisen - wegen enttäuschender Umsätze.

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