Kim Schmitz meldet sich zurück

Neuer Wohnsitz im Herrenhaus in Neuseeland?

Der selbsternannte Hacker und Firmengründer Kim Schmitz soll das teuerste Herrenhaus Neuseelands gekauft haben. Um die umstrittene Figur aus der New Economy war es in den letzten Jahren ruhig geworden.

Artikel veröffentlicht am ,

Kim Schmitz ist wieder in den Schlagzeilen. Der verurteilte Betrüger, selbsternannte Hacker und Firmengründer aus der Zeit der New-Economy-Blase soll eine mit 30 Millionen US-Dollar bewertete Villa in Neuseeland gekauft haben. Das berichtet der New Zealand Herald unter Berufung auf einen Insider, der Schmitz kennt.

Der 36-Jährige habe das Chrisco-Herrenhaus mit sechs Schlafzimmern, einem Tennisplatz, einem Pool und einem großen tropischen Aquarium heimlich übernommen. Nach dem Besitzerwechsel wehte zur Tarnung zuerst eine finnische Flagge über dem Anwesen, so die Zeitung.

Schmitz soll sich seit einigen Monaten für das 24,3 Hektar große Anwesen interessiert haben und sich kürzlich mit den früheren britischen Eignern Richard und Ruth Bradley auf einen Leasing- und Kaufpreis geeinigt haben. Das Chrisco-Herrenhaus gilt als die teuerste Immobilie Neuseelands, so die Zeitung. Zuletzt hieß es, dass Schmitz in Hongkong wohnt.

Der Glamour-Boy präsentierte sich in der Vergangenheit der Boulevardpresse gerne in Luxusautos und veranstaltete teure Partys. Schmitz bezeichnete sich selbst als Hacker und gründete die IT-Sicherheitsfirma Dataprotect, die er an den TÜV Rheinland verkaufte. Kurz danach war das Unternehmen insolvent. Im Mai 2002 wurde Schmitz wegen Insiderhandels im Zusammenhang mit der vermeintlichen Rettung der Internetplattform Letsbuyit.com zu einer 20-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Danach wollte er als Fondsmanager agieren und startete das Onlineprojekt Trendax. Laut einem Focus-Bericht aus dem Jahr 2007 soll Schmitz hinter dem Sharehoster Megaupload.com stehen, was das Unternehmen jedoch bestreitet.

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