Bharti wird einer der weltgrößten Mobilfunkbetreiber

Eigner in Kuwait nehmen Offerte aus Indien laut Zeitungsbericht an

Der indische Bharti-Konzern kauft die Zain Group. Damit entsteht einer der größten Mobilfunkbetreiber in Schwellen- und Entwicklungsländern mit 170 Millionen Nutzern.

Artikel veröffentlicht am ,
Bharti wird einer der weltgrößten Mobilfunkbetreiber

Der indische Telekommunikationskonzern Bharti Airtel ist mit seinem Übernahmeangebot für den afrikanischen Mobilfunkbetreiber Zain Group offenbar erfolgreich. Das Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf informierte Kreise, dass der Zain-Aufsichtsrat dem Kauf zugestimmt hat. Bharti hatte der Mobile Telecommunications Company, den kuwaitischen Eignern von Zain, 10,7 Milliarden US-Dollar geboten und exklusive Übernahmegespräche angekündigt. Bharti und Zain wären zusammen einer der größten Mobilfunkbetreiber in Schwellen- und Entwicklungsländern, mit Netzen in 24 Staaten in Afrika, dem Nahen Osten und Indien. Das Afrikageschäft von Zain steht schon seit längerem zum Verkauf.

Bharti ist mit fast 120 Millionen Kunden gemessen an der Kundenzahl Indiens größter Mobilfunkbetreiber, Zain hat über 70 Millionen Kunden in Afrika und im Nahen Osten. Die Zain-Netze in Marokko und im Sudan sind nicht Teil der Verkaufsverhandlungen. Zain unterhält Mobilfunknetze in 17 afrikanischen Staaten, darunter Nigeria, eines der bevölkerungsreichsten Länder des Kontinents.

Bharti erzielte im letzten Quartal nur noch einen Gewinn von 22,1 Milliarden indischen Rupien (350 Millionen Euro). Der Konzern leidet unter dem wachsenden Preiskampf auf dem indischen Heimatmarkt und expandiert deshalb verstärkt ins Ausland. Im Januar erwarb Bharti einen 70-prozentigen Anteil an Warid Telecom in Bangladesch für 300 Millionen US-Dollar. 2009 war Bharti zum zweiten Male dabei gescheitert, den südafrikanischen Mobilfunkbetreiber MTN Group zu übernehmen, der mit 24 Milliarden US-Dollar bewertet wurde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  2. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /