Handyvideos per TV-Fernbedienung auf den Fernseher
TDA19989 heißt das Transceiver-Modul von NXP(öffnet im neuen Fenster) , das für mobile Geräte gedacht ist. Seine typische Leistungsaufnahme gibt der Chiphersteller mit 50 Milliwatt an. Das Modul unterstützt HDMI 1.4 und den damit neu eingeführten Steckertyp D, der mit 2,8 x 6,4 Millimetern besonders kompakt ist. Der vor allem an Digitalkameras zu findende Typ C, auch Mini-HDMI genannt, ist mit 2,4 x 10,4 Millimetern deutlich breiter und bei Handys kaum verbreitet.
Das Vorführen von Handyvideos an einem HD-Fernseher will NXP durch das Protokoll CEC (Consumer Electronics Control) attraktiver machen: Mit CEC kann ein Zuspieler über das HDMI-Kabel vom Wiedergabegerät gesteuert werden. Für Handys bedeutet das: Mobiltelefon an den Fernseher stecken und dann das Handy über die Fernbedienung des TV steuern. Diese Funktion hatte beispielsweise auch Sony der PS3 Slim spendiert, so dass die bisher nötige Bluetooth-Fernbedienung für die Konsole weitgehend überflüssig geworden ist.
CEC ist zwar Teil der HDMI-Standards, wird von den Fernseherherstellern aber unter eigenen Markennamen beworben. Bei Philips heißt die Funktion Easylink, bei Sony Bravia Sync und bei Toshiba Regza-Link.
Das HDMI-Modul von Philips unterstützt Videos bis 1080p60 und soll für Handyhersteller ab sofort in Serienstückzahlen zur Verfügung stehen. Einen Preis nannte NXP nicht.
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