• IT-Karriere:
  • Services:

Google verteidigt überarbeitetes Buchabkommen

Open Book Alliance: Nur kosmetische Änderungen

Google hat in einem Schreiben an das zuständige New Yorker Gericht sein Book Settlement verteidigt und die Kritik des US-Justizministeriums zurückgewiesen. Die Open Book Alliance hingegen befand, Google verteidige kosmetische Änderungen mit Argumenten, die bereits mehrfach entkräftet worden seien.

Artikel veröffentlicht am ,

Einspruch gegen den Einspruch: Nachdem das US-Justizministerium in der vergangenen Woche erneut schwere Bedenken gegen das Google Book Settlement geltend gemacht hatte, hat Google seinerseits das überarbeitete Abkommen zur Nutzung digitalisierter Bücher in einem über 70-seitigen Schreiben an das zuständige Gericht verteidigt, berichtet das Wall Street Journal.

Fast alle Vorschläge umgesetzt

Stellenmarkt
  1. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden
  2. ALBIS PLASTIC GmbH, Hamburg

Google sagte, das überarbeitete Abkommen sei fair, vernünftig und angemessen. Das Gericht sollte es deshalb annehmen. Bis auf einen Punkt seien alle Vorschläge, die das Ministerium bei seinem ersten Einspruch im September 2009 gemacht hat, in die Neufassung aufgenommen worden.

Zudem wies Google den Vorwurf, "das Instrument der Sammelklage dazu zu nutzen, zukunftsorientierte Geschäftsarrangements zu treffen, die weit über das hinausgehen, was in diesem Fall vor Gericht verhandelt wird", zurück. Es sei sehr wohl angemessen, den Streit über die von Google gescannten Bücher auf diese Weise beizulegen. Dies sei in der Vergangenheit auch schon mehrfach vorgekommen.

Kritik von Open Book Alliance

Die Open Book Alliance, ein Zusammenschluss von Gegnern des Google Book Settlement, befürchtet, dass auch das überarbeitete Buchabkommen Google "exklusiven Zugang zu den Büchern gewährt, die es unrechtmäßig gescannt hat, zum Nachteil von Verbrauchern, Autoren und Wettbewerbern."

Google habe lediglich "kosmetische Änderungen" an dem Buchabkommen vorgenommen und die Argumente, mit denen diese jetzt verteidigt würden, seien "die gleichen Argumente, die das Justizministerium bereits zurückgewiesen hat - und das schon zwei Mal."

Das Google Book Settlement ist eine außergerichtliche Vereinbarung, die Google 2008 mit Autoren und Verlagen über die Nutzung der von Google digitalisierten Bücher getroffen hat. Nach heftiger Kritik aus aller Welt legten die Partner Ende 2009 eine überarbeitete Fassung vor, die aber die Kritiker auch nicht zufriedengestellt hat.

Da das Abkommen eine außergerichtliche Einigung darstellt, muss es durch ein Gericht bestätigt werden. Der zuständige Richter hat für den 19. Februar 2010 eine Anhörung dazu angesetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. iRobot Roomba Saugroboter für 271,97€, LG OLED65B9DLA für 1.656,19€, Apple AirPods Pro...
  2. 183,99€ (inkl. 10€ Direktabzug)
  3. (u. a. Bee Simulator für 21€, Train Fever für 2,50€, Hard West Collector's Edition für 2...
  4. (u. a. Playmobil The Movie Porsche Mission E für 38,99€, Dreamworks Dragons Todbringer für 15...

Blork 12. Feb 2010

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,677547,00.html Das muss Schule machen!


Folgen Sie uns
       


The Last of Us 2 - Fazit

Überleben in der Postapokalypse: Im Actionspiel The Last of Us 2 erkunden wir mit der jungen Frau Ellie unter anderem die Stadt Seattle - und sinnen auf Rache für einen Mord.

The Last of Us 2 - Fazit Video aufrufen
Materiejets aus schwarzem Loch: Schneller als das Licht?
Materiejets aus schwarzem Loch
Schneller als das Licht?

Das schwarze Loch stößt Materie mit einer Geschwindigkeit aus, die wie Überlichtgeschwindigkeit aussieht.
Ein Bericht von Andreas Lutter

  1. Oumuamua Ein ganz normal merkwürdiger interstellarer Asteroid

Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
Außerirdische Intelligenz
Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
Von Miroslav Stimac


    IT-Fachkräftemangel: Es müssen nicht immer Informatiker sein
    IT-Fachkräftemangel
    Es müssen nicht immer Informatiker sein

    Die Corona-Pandemie scheint der Digitalisierung tatsächlich einen Schub zu geben. Aber woher sollen die dafür nötigen ITler kommen?
    Ein Interview von Peter Ilg

    1. Headhunter "Wegen der Krise verlassen mehr IT-Profis ihre Komfortzone"
    2. IT-Ausbildungsberufe Endlich "supermodern"
    3. Remote Recruiting Personal finden aus der Ferne

      •  /