Abo
  • IT-Karriere:

Aardvark: Google kauft soziale Suche

Erdferkel-Suchdienst wurde von früheren Google-Beschäftigten gegründet

Google übernimmt die soziale Suchmaschine Aardvark, die sich auf Kontakte in sozialen Netzwerken stützt. Die Firma wurde von den früheren Google-Beschäftigten Max Ventilla und Damon Horowitz gegründet und bekam Startkapital von Netscape-Gründer Marc Andreessen.

Artikel veröffentlicht am ,
Aardvark: Google kauft soziale Suche

Google hat die soziale Suchmaschine Aardvark gekauft. "Wir können bestätigen, dass wir ein Übernahmeabkommen unterzeichnet haben", erklärte Aardvark-Firmenchef Max Ventilla, ohne jedoch Namen zu nennen. Eine Google-Sprecherin bestätigte, dass der Konzern eine definitive Vereinbarung über den Erwerb von Aardvark unterzeichnet hat. Weitere Interessenten für Aardvark (deutsch: Erdferkel) waren Facebook, Yahoo, Microsoft und IAC/InterActiveCorp. Ventilla und Mitbegründer Damon Horowitz haben beide früher für Google gearbeitet.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. BWI GmbH, Meckenheim, Wilhelmshaven, Frankfurt

Der Aardvark-Betreiber Mechanical Zoo wurden Ende 2007 in San Francisco gegründet und bietet Suchergebnisse, die auf dem Wissen aus sozialen Netzwerken basieren. Dabei können konkrete Fragen per E-Mail, SMS und Instant Messaging gestellt werden, die von Algorithmen analysiert und an Aardvark-Nutzer in sozialen Netzwerken wie Facebook weitergeleitet werden. Die Firma hat circa 30 Mitarbeiter.

Mechanical Zoo hat etwa 7,5 Millionen US-Dollar Venture Capital von August Capital und Baseline Ventures erhalten. Netscape-Gründer Marc Andreessen gehört zu den privaten Investoren. Der Dienst Aardvark hatte im Oktober 2009 circa 90.000 Nutzer. Umsatz generiert Mechanical Zoo mit werblichen Auskünften auf Nutzeranfragen, sogenannten gesponserten Antworten. Bei kostenpflichtigen Antworten von Aardvark-Spezialisten berechnet der Betreiber zudem eine Vermittlungsprovision.

Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. Laut einem Bericht des Magazins Techcrunch soll der Kaufpreis bei 50 Millionen US-Dollar gelegen haben. Googles eigener kostenpflichtiger Fragen- und Antwortendienst Google Answers wurde 2006 wegen mangelnder Nachfrage eingestellt. Google machte keine Angaben dazu, wie Aardvark in den Internetkonzern integriert werden soll.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 13,95€
  3. (-33%) 13,39€
  4. 42,99€

Lord Armitage 12. Feb 2010

Die Golem Beschreibung ist allerdings recht verwirrend, grundsätzlich ist Aardvark ein...

bLaNG 12. Feb 2010

http://www.youtube.com/watch?v=5YmNPTbo7Xs ACHTUNG BREAKCORE. NICHTS FUER SCHWACHE...


Folgen Sie uns
       


Workers Resources Soviet Republic - Test

Wem Aufbaustrategiespiele wie Anno oder Sim City zu einfach sind, sollte Workers & Resources: Soviet Republic ausprobieren. Das Spiel ist Wirtschaftssimulation und Verkehrsmanager in einem.

Workers Resources Soviet Republic - Test Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
Falcon Heavy
Beim zweiten Mal wird alles besser

Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

  1. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
  2. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers
  3. Raumfahrt SpaceX - Die Rückkehr des Drachen

    •  /