Veoh ist pleite

Videowebsite meldet Bankrott an

Die 2005 gestartete Videosite Veoh gibt auf. Statt auf kurze Clips setzt Veoh auf abendfüllende Filme in hoher Auflösung. Nun ist das Unternehmen pleite.

Artikel veröffentlicht am ,

Das makroökonomische Wirtschaftsklima in Kombination mit rechtlichen Auseinandersetzungen macht Veoh-Gründer Dmitry Shapiro für das Scheitern seines Unternehmens verantwortlich. Veoh meldete Bankrott nach Chapter 7 an.

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Rund 70 Millionen US-Dollar hatten verschiedene Investoren in Veoh investiert, darunter auch der ehemalige Disney-Chef Michael Eisner. Veoh hatte versucht, sich durch qualitativ hochwertige Videos von Youtube abzugrenzen und erreichte bis zu 28 Millionen Nutzer.

Vor Gericht lieferte sich Veoh eine längere Auseinandersetzung mit Universal Music, die Veoh zwar gewann, doch die Streitigkeiten lenkten vom eigentlichen Geschäft ab, so Veoh-Gründer Shapiro.

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