Mobile Navigation: Awiloc wird europäisch

Fraunhofer Institut stellt Werkzeuge für Navigationssystem zu Verfügung

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen will sein WLAN-basiertes Positionsbestimmungssystem Awiloc jetzt auch in Europa verbreiten. Interessenten stellt das Institut die nötigen Werkzeuge zum Aufbau zur Verfügung. Bislang gibt es das System in mehreren deutschen Städten.

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Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) will sein Lokalisierungssystem Awiloc an europäische Städte lizenzieren. Dazu bietet das Institut die nötige Software sowie Beratung beim Aufbau einer Referenzdatenbanken an. Awiloc ist ein Navigationssystem für mobile Endgeräte. Bislang gibt es das System in verschiedenen deutschen Städten.

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"Mit unserem umfangreichen Softwarebaukasten können Lizenznehmer einfach ihre eigene Navigations- und Ortungslösungen realisieren", erklärt Steffen Meyer vom Fraunhofer IIS. Mit der Software könnten Partner die nötigen Referenzdaten sammeln, um ein örtliches System zur Positionsbestimmung einzurichten. Kommerzielle Anbieter, die Anwendungen wie Restaurantführer für das System entwickeln, können bereits vorhandene Referenzdaten deutscher Innenstädte, darunter Nürnberg, Berlin und Hamburg, vom Fraunhofer IIS bekommen.

Ortsbestimmung mit WLAN

Das vom Nürnberger Fraunhofer IIS entwickelte System kommt ohne das Satellitennavigationssystem GPS aus. Stattdessen orientiert sich das System an drahtlosen Netzwerken. Dazu werden zunächst an vielen Punkten in einer Stadt die Feldstärken und Kennungen von WLAN-Stationen gemessen. Die Daten werden dann in einer elektronischen Karte abgelegt, die der Nutzer auf sein Gerät lädt.

Zur Bestimmung seiner Position braucht der Nutzer ein WLAN-fähiges Smartphone. Das misst die am Standort vorhandenen WLANs und gleicht die Daten mit der Karte ab. Vorteil ist, dass das Endgerät die Position errechnet. Das System weiß demnach nicht, wo sich der Nutzer gerade aufhält. Er kann also nicht geortet werden. Zudem funktioniert das System anders als GPS auch in Innenräumen. Es kann also auch als Orientierungssystem im Museum oder auf einer Messe eingesetzt werden.

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Derzeit gibt es die Anwendung für Geräte mit Windows Mobile und Android. Eine Version für das iPhone soll im Sommer bereitstehen.

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Haf 12. Feb 2010

Das klingt extrem genau. Ich hatte in Japan mal eine WLAN-Positionsbestimmgslösung...



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