Abo
  • Services:

Myspace-Chef nach nur neun Monaten gefeuert

Van Natta unterliegt im Führungsstreit

Myspace-Chef Owen van Natta verlässt nach sehr kurzer Amtszeit das Social Network. Offiziell erfolgte die Trennung einvernehmlich, doch van Natta ist offenbar aus einem internen Machtkampf als Verlierer hervorgegangen.

Artikel veröffentlicht am ,
Myspace-Chef nach nur neun Monaten gefeuert

Myspace-Chef Owen van Natta ist nach nur neun Monaten entlassen worden. Das zu Rupert Murdochs Mediengruppe News Corporation gehörende Social Network hat in der Vergangenheit massiv Nutzer verloren, während der Konkurrent Facebook weiter stark zulegte. Myspace-Mitbegründer Chris DeWolfe war im April 2009 abgetreten. Van Natta, der zuvor bei Facebook Chief Revenue Officer war, hatte als erste Maßnahme ein Drittel der Myspace-Beschäftigten entlassen, mit der Begründung, die Belegschaft sei "zu aufgebläht".

Stellenmarkt
  1. DFL Digital Sports GmbH, Köln
  2. Controlware GmbH, München, Ingolstadt

Van Natta wird durch die Vizechefs Mike Jones und Jason Hirschhorn ersetzt, die direkt an News Corp berichten.

Offiziell erklärte die News Corporation zu der Personalie, van Nattas engagierte Arbeit habe eine sehr positive Wirkung im Unternehmen gehabt, so News-Corp-Digital-Media-Chef Jonathan Miller. "Doch im Gespräch mit Owen über seine weiteren persönlichen und beruflichen Prioritäten wurden wir uns beide einig, dass es zu dieser Zeit das Beste für ihn ist zurückzutreten", sagte Miller.

Wie die IT-Journalistin Kara Swisher im Blog des Wall Street Journal schreibt, verließ van Natta das Unternehmen aber offenbar im Streit. Er soll Konflikte mit seinen Kollegen Jones und Hirschhorn und seinem Vorgesetzten Miller gehabt haben. Gegen die Einsetzung der beiden Vizechefs habe van Natta von Anfang an opponiert, weil er seine eigene Führungsmannschaft installieren wollte. Nach internen Machtkämpfen um die weitere Richtung bei Myspace habe Miller van Natta aufgefordert, den Posten zu räumen, berichtet das Blog unter Berufung auf informierte Kreise. Offiziell nahm das Unternehmen zu dem Bericht keine Stellung.

Myspace konnte in den letzten Monaten die Nutzerabwanderung bremsen. Doch Facebook wächst weiter stark und zählt gegenwärtig weltweit 400 Millionen Nutzer. Myspace war 2005 für 580 Millionen US-Dollar von der News Corporation gekauft worden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,99€ (Release 19.10.)
  2. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  3. 4,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Loolig 11. Feb 2010

Warum? Würdest du deine PRivaten Daten R.M. geben? also ich nicht..da würde ich auch...

le pimp 11. Feb 2010

myspace ist einfach mal extrem schlecht bedienbar, umständlich und vorallem ... HÄSSLICH...


Folgen Sie uns
       


i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch)

Der nächste Schritt steht an: Der französische Verkehrsbetrieb plant einen Test mit einem autonom fahenden Bus. Er soll Anfang 2020 in einer französischen Großstadt im normalen Verkehr fahren.

i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch) Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
    Elektroroller-Verleih Coup
    Zum Laden in den Keller gehen

    Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
    2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
    3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

    Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
    Lenovo Thinkpad T480s im Test
    Das trotzdem beste Business-Notebook

    Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
    2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
    3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

      •  /