Abo
  • Services:

Buzz - Google macht Twitter und Facebook Konkurrenz

Echzeitkommunikation nicht nur für Google Mail

Mit Buzz führt Google einen neuen Weg zur Echtzeitkommunikation ein und tritt damit in Konkurrenz zu Twitter und Facebook. Mit Funktionen wie Auto-Following und einer Integration in die Inbox von Google Mail soll es leicht werden, Neuigkeiten mit anderen zu teilen und diese zu verfolgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Buzz - Google macht Twitter und Facebook Konkurrenz

Buzz erscheint in Google Mail als neuer Tab. Es zeigt, was Freunde und Bekannte im Netz treiben. Da Google dabei auf die eigenen Google-Mail-Kontakte zurückgreifen kann, starten die Nutzer nicht wie bei den meisten anderen Diensten bei null.

Stellenmarkt
  1. Mauth.CC GmbH, Mauth
  2. LEONI AG, Zürich (Schweiz)

Buzz zeigt Links, Fotos und Videos, auf die das eigene Umfeld hinweist, direkt an. Videos können direkt in Buzz abgespielt werden und für Fotos hat Google einen neuen Bildbetrachter umgesetzt. Er zeigt Fotos so groß wie möglich, und das so schnell wie möglich.

Wird ein Link in Buzz eingetragen, sammelt Google automatisch alle darin enthaltenen Bilder ein und erlaubt es, den Link mit wenigen Klicks zu bebildern. Konkurrent Facebook bietet eine ähnliche Funktion.

 

Der Nutzer entscheidet, ob die geteilten Inhalte privat bleiben oder öffentlich zugänglich sein sollen. Öffentliche Einträge landen direkt im eigenen Google-Profil und werden sofort von Googles Echtzeitsuche erfasst. Alternativ können Neuigkeiten auch gezielt mit bestimmten Nutzergruppen geteilt werden.

Die über Buzz verbreiteten Neuigkeiten landen nicht nur in der Buzz-Liste mit Neuigkeiten, sondern zugleich in der Inbox von Google Mail. Hier sind sie an einem kleinen Buzz-Icon zu erkennen, wobei die gleichen Funktionen zur Verfügung stehen wie in Buzz.

Ähnlich wie bei Facebook können auch bei Buzz Neuigkeiten kommentiert und "gemocht" werden. Kommentare tauchen dabei in Echtzeit im eigenen Account auf, ohne dass die Seite neu geladen werden muss.

Wenn viele Nutzer aus dem eigenen Umfeld etwas wichtig finden, erscheint es auch in der eigenen Inbox, selbst wenn dem Urheber noch nicht direkt gefolgt wird. Einträge, die dann als "uninteressant" markiert werden, erlauben dem System zu lernen, was interessant ist. So soll die Automatik mit der Zeit immer besser werden.

Ähnlich wie bei Twitter können mit @Nutzername auch direkte Nachrichten über Buzz gesendet werden. Wird ein @, gefolgt von einem Buchstaben, eingegeben, bietet Google direkt eine Auswahl an passenden Adressen an, die dann dem Namen des jeweiligen Google-Profils zugeordnet werden.

Buzz auch für Smartphones

Buzz steht zudem auch in einer mobilen Version bereit, wobei Google Nachrichten automatischen mit Orten verknüpft. Anhand der GPS-Koordinaten des Telefons versucht Google zu ermitteln, wo sich ein Nutzer aufhält und bietet an, den Standort mit seinem Buzz-Eintrag zu verknüpfen. Dazu bietet Google eine Auswahl an passenden Standorten an, aus denen der Nutzer jeweils auswählen kann, welchem die aktuellen Koordinaten zugeordnet werden sollen.

Buzz wurde dazu in die mobile Version von Google.com integriert und es gibt zugleich eine neue Version von Google Maps für Android, Windows Mobile und Symbian. Kleine Sprechblasen in den Karten zeigen an, was am jeweiligen Ort gerade über Buzz verbreitet wird. Auch die mobile Buzz-Website zeigt, was andere in der Nähe gerade über Buzz verbreiten.

Geht es nach Google, wird Buzz zum Musterschüler für Echtzeit im Web, denn Google setzt dabei auf offene Schnittstellen und Formate wie beispielsweise PubSubHubbub. Zudem stehen die Feeds zugleich im XML-Format zur Verfügung. Über eine Integration mit Facebook Connect denkt Google ebenfalls nach. Ein Anbindung an Twitter gibt es, allerdings zunächst nur von Twitter in Richtung Buzz. In Zukunft sollen Buzz-Updates aber auch automatisch in Twitter einfließen können.

Buzz soll in den nächsten Tagen automatisch in Google Mail auftauchen und ist ab sofort unter buzz.google.com zu finden. In Kürze will Google auf Basis von Buzz auch ein Produkt für Unternehmen auf den Markt bringen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei dell.com
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. bei Caseking kaufen

Blork 15. Feb 2010

Was ich immer predige bewahrheitet sich wieder. Google schuster billigst Software...

Mike007 12. Feb 2010

Schon kommisch das Golem garnichts darüber schreibt: http://news.cnet.com/8301-31322_3...

B 11. Feb 2010

Genau - im GoogleNetz gibts keine Pronos.... =)

Horstg 10. Feb 2010

Um Leuten ihre Daten zu entlocken, an sich zu binden und letztlich das Internet zu...

Mannthread 10. Feb 2010

...all die geltungssüchtigen Hipster bei jedem neuen Dienst mitmachen, aus Angst irgendwo...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Adaptive Controller - Hands on

Im Rahmen der Build 2018 konnten wir den Adaptive Controller von Microsoft ausprobieren, ein Hardware-Experiment, das Menschen mit Einschränkungen das Spielen ermöglicht.

Microsoft Adaptive Controller - Hands on Video aufrufen
Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
    Ryzen 5 2600X im Test
    AMDs Desktop-Allrounder

    Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
    2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
    3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

    Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen
    Steam Link App ausprobiert
    Games in 4K auf das Smartphone streamen

    Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.
    Ein Bericht von Marc Sauter

    1. Valve Steam Spy steht nach Datenschutzänderungen vor dem Aus
    2. Insel Games Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen
    3. Spieleportal Bitcoin ist Steam zu unbeständig und zu teuer

      •  /