Wie geht es weiter mit dem Kindle?

Geben Stellenangebote Hinweis auf den Kindle der Zukunft?

Apple hat sein neues Gerät, das iPad, auch als E-Book-Reader positioniert - eine Herausforderung an Marktführer Amazon. Der versucht nun offensichtlich, seinen Kindle so weiterzuentwickeln, dass er gegen das iPad bestehen kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Wie geht es weiter mit dem Kindle?

Amazons E-Book-Reader Kindle droht eine ernste Konkurrenz durch das von Apple vorgestellte Tablet iPad. Amazon gerät in Zugzwang - und reagiert: Der nächste Kindle könnte einen farbigen Touchscreen haben und endlich WLAN bekommen, spekuliert die New York Times.

Belege dafür, dass es sich dabei nicht nur um reine Spekulationen handelt, gibt es mehrere: In der vergangenen Woche hat Amazon das US-Unternehmen Touchco gekauft. Touchco hat günstige, multitouchfähige Bildschirme entwickelt, die auf leitenden Polymeren basieren. Die Ausgründung der New Yorker Universität soll nun in das Lab126 integriert werden. Das ist die für den Kindle zuständige Abteilung von Amazon, die im kalifornischen Cupertino beheimatet ist.

Amazon sucht

Nun hat die Tageszeitung auf der Seite von Lab126 eine Reihe von Stellenanzeigen gefunden, die Rückschlüsse darauf zulassen, wie es mit dem Kindle weitergehen könnte. So sucht Amazon unter anderem einen Teamleiter im Bereich Bildschirmtechnik. Zu den Qualifikationen gehört eine gute Kenntnis des LCD-Marktes.

Wird der nächste Kindle also einen farbigen Flüssigkristallbildschirm haben? Die bisherigen Modelle haben alle ein Schwarz-Weiß-Display, das auf E-Ink-Technologie beruht. Oder plant Amazon einen E-Book-Reader mit zwei Bildschirmen, einem E-Ink-Display und einem LCD - nach dem Vorbild des Nook von Barnes & Noble oder Spring Designs Alex?

Softwareentwickler für den Kindle

Daneben sucht Amazon eine Reihe von Softwareentwicklern aus verschiedenen Bereichen, unter anderem mehrere aus dem Bereich drahtlose Datenübertragung. Zwar werden hier WLAN-Kenntnisse verlangt. Der Schwerpunkt liegt allerdings weiterhin auf Mobilfunkstandards der zweiten bis vierten Generation. Die Kindles verfügen zwar alle über einen drahtlosen Zugang zum E-Book-Shop von Amazon, nicht aber über eine WLAN-Schnittstelle.

Andererseits scheint das Unternehmen mehr Internet auf das Gerät bringen zu wollen. Gesucht wird nämlich auch ein Programmierer, der das Browserteam verstärkt. Die Nutzer können mit den Kindles online gehen, das Surfen beschränkt sich allerdings bisher auf den Einkauf im Onlineshop und das Nachschlagen in der englischsprachigen Wikipedia.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


windowsverabsch... 10. Feb 2010

Sieh es mal so: sollte irgendwann farbige und schnelle eInk-Technik verfügbar sein, muss...

iHonk 10. Feb 2010

Keine Ahnung, ob es in der verlinkten Werbung erwähnt wird, aber die Geräte haben nicht...

Meisterjäger 10. Feb 2010

Kein Text, wurde schon gesagt.

AndyMt 10. Feb 2010

knapp 1 Sekunde... So lange dauerts, bis der Blick von rechts unten bis links oben...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  2. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /