Kingston profitiert von Preisanstieg bei DRAM und Flash

Speicheranbieter kann Umsatz 2009 leicht erhöhen

Kingston hat den Umsatz 2009 leicht erhöhen können. Der Speicheranbieter profitierte dabei vom Anstieg der DRAM- und Flash-Memory-Preise. Doch der Rekordumsatz aus dem Jahr 2007 wurde nicht erreicht.

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Kingston profitiert von Preisanstieg bei DRAM und Flash

Kingston Technology hat sich im Krisenjahr 2009 besser behauptet als erwartet. Das Unternehmen steigerte 2009 den Umsatz leicht auf 4,1 Milliarden US-Dollar gegenüber 4 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Angaben zum Gewinn macht das Privatunternehmen nicht. "Vor einem Jahr hatten wir befürchtet, dass uns schlechte Zeiten bevorstehen. Aber im Laufe des Jahres konnten wir unsere Ziele erreichen und gute Ergebnisse erzielen", sagte David Sun, einer der Gründer von Kingston. Doch die Höchstwerte aus dem Jahr 2007, als ein Umsatz von 4,5 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet wurde, konnte Kingston in den Folgejahren nicht wieder erreichen.

"Der Memory-Markt hat sich wie auch einige andere Industrien im vergangenen Jahr finanziell erholt und Kingston hat vom Anstieg der DRAM- und Flash-Memory-Preise profitiert", sagte John Tu, ebenfalls Gründer von Kingston. "Außerdem haben wir Anfang 2009 unsere Produktlinie um SSDs erweitert." Kingston liefert unter anderem SSDs aus, die von Intel gebaut werden.

Im dritten Quartal 2009 haben die DRAM-Preise gegenüber dem Vorquartal um 21 Prozent angezogen, so das Marktforschungsunternehmen iSuppli. Der Markt "erholte sich nach einer langen und schmerzhaften Rezession", sagte Mike Howard, Senior Analyst bei iSuppli.

1 Milliarde US-Dollar Umsatz generiert Kingston in Asien. Kingston hatte zuletzt Gerüchte dementiert, nach denen das Unternehmen den Kauf seiner Zulieferer Panram International and Orient Semiconductor Electronics (OSE) plane. Der Speicherhersteller werde weiter eng mit den Auftragsherstellern zusammenarbeiten, plane aber nicht deren Kauf. Panram baut DRAM-Module für Kingston, OSE liefert Flashkarten und SSDs an den Auftraggeber in den USA.

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