• IT-Karriere:
  • Services:

Flash soll auf Macs bald schneller laufen als unter Windows

Adobe räumt Unzulänglichkeiten des Flash Player ein

Adobe hat eingeräumt, dass Flash unter Mac OS X vergleichsweise langsam ist und Fehler enthält, die zu Abstürzen führen. Beides soll sich in Zukunft ändern.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach der Vorstellung von Apples iPad und dessen fehlender Flash-Unterstützung ist eine heftige Diskussionen um Adobe Flash entbrannt, in der sich auch Adobes Technikchef offiziell zu Wort meldete. Zunächst klang das nach Durchhalteparolen, doch mittlerweile hat Adobe Unzulänglichkeiten in Flash insbesondere unter Mac OS X eingeräumt und Besserung gelobt.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Autohaus Heisel GmbH, Merzig

Der Flash Player sei unter Windows seit jeher schneller als unter Mac OS X, gesteht Adobes Technikchef Kevin Lynch in einem Kommentar ein. Adobe unternehme große Anstrengungen, um mit Optimierungen von Flash für Mac OS X diese Lücke zu schließen, so Lynch. Auch Apple sei dabei sehr hilfreich.

So sei die Prozessorlast bei der Darstellung von Vektorgrafiken unter Mac OS X seit der Version 10 des Flash Player fast identisch zur Windows-Version. Mit dem Flash Player 10 stehe ein weiterer großer Schritt an, denn dieser wird Apples CoreAnimation nutzen, um die Prozessorlast weiter zu verringern. Das Rendering unter Mac OS X soll dann schneller werden als unter Windows.

Ein Problem ist immer noch die Videodarstellung: Laut Lynch verursacht das Abspielen eines 480p-Videos auf einem Mac Mini mit 1,8 GHz in Safari eine Prozessorauslastung von 34 Prozent. Unter Windows sind es mit dem gleichen System unter Verwendung von Bootcamp nur 16 Prozent. Mit dem kommenden Flash Player 10.1 soll die CPU-Last halbiert und damit der Abstand verringert werden.

Darüber hinaus gebe es erhebliche Unterschiede je nach Browser. So sei Flash unter Windows im Internet Explorer 8 rund 20 Prozent schneller als unter Firefox. Unter Mac OS X sei Flash in Kombination mit Safari am schnellsten. Diese Unterschiede will Adobe künftig transparent machen und entsprechende Daten veröffentlichen.

Die für den Flash Player bei Adobe zuständige Produktmanagerin Emmy Huang räumte derweil ein, dass der Flash Player einen seit 2008 bekannten Fehler enthält, der zu Abstürzen führt. Dieser sei zwar zeitnah aufgenommen und zugeordnet, aber erst in der aktuellen Beta des Flash Player 10.1 korrigiert worden. Das bedeute nicht, dass Adobe das Problem nicht ernst nehme, vielmehr habe es hier Fehler in der Kommunikation gegeben: Der Fehler sei kurz vor der Veröffentlichung des Flash Player 10 eingereicht und zur Beseitigung in der nächsten Version des Players markiert worden. Diese nächste Version steht mit dem Flash Player 10.1 noch aus.

Wenn der Kontakt zu dem Nutzer, der den Fehler gemeldet hatte, gehalten worden wäre, wäre sicher klar geworden, dass das Problem bereits in einem Sicherheitsupdate hätte beseitigt werden müssen, so Huang.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Aorus Pro für 219,90€, Aorus Pro WiFi für 229,90€, Aorus Elite für 189,90€)

Haarbob 16. Apr 2010

Vor allem werden bei mir viele Klicks einfach ignoriert... So daß sich youtube-Videos...

Haarbob 16. Apr 2010

Vp8, gekauft haben sie den Entwickler, On2. Wenn ich mich gerade richtig erinnere...

Jeem 10. Feb 2010

Das iPhone unterstützt auch kein Flash und trotzdem wird es noch benutzt...

Idiotentester 10. Feb 2010

Deshalb machen das ja auch nur Oberhonks. Mac ohne OSX ist genauso behämmert wie Bootkamp...

billy boys 09. Feb 2010

Ihr rechner ist nicht zu langsam aber ihr internet :)


Folgen Sie uns
       


Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert

Das Trucker Jacket mit Googles Jacquard-Technologie hat im Bund des linken Ärmels eingewebte leitende Fasern. Diese bilden ein Touchpad, das wir uns im Test genauer angeschaut haben.

Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert Video aufrufen
DSGVO: Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail
DSGVO
Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail

Die Kommunen tun sich weiter schwer mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Manche verstehen unter Daten-Verschlüsselung einen abschließbaren Raum für Datenträger.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Digitale Versorgung Viel Kritik an zentraler Sammlung von Patientendaten
  2. Datenschutz Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
  3. Verschlüsselung Regierungen wollen Backdoors in Facebook für Untersuchungen

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

    •  /