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Namen der Bewerber für 4G-Mobilfunklizenzen durchgesickert

Airdata soll zu den sechs Firmen gehören, die bei der Versteigerung dabei sind. Die Bewerber für die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen der 4. Generation sind offenbar bekanntgeworden. Einer davon ist eine Überraschung. Der Termin für die Versteigerung durch die Bundesnetzagentur soll laut einem Pressebericht für den 12. April 2010 angesetzt sein.
/ Achim Sawall
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Fünf Namen von Unternehmen, die sich im April für die Mobilfunkfrequenzen der vierten Generation in Deutschland bewerben, sind offenbar durchgesickert. Die Tageszeitung Die Welt berichtet aus Branchen- und Regierungskreisen, dass sich die vier Mobilfunkbetreiber T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus sowie die Stuttgarter Airdata bei der Bundesnetzagentur um die Lizenzen beworben haben. Der sechste Bewerber ist noch nicht bekannt.

Airdata ist als Betreiber sogenannter portabler DSL-Funknetze in Berlin und Stuttgart aufgetreten. Die Firma setzt beim Geschäftsmodell auf externe Vermarkter. Airdata hatte im Mai 2009 erklärt , über Geldgeber zu verfügen, um im 2,6-GHz-Frequenzbereich ein deutschlandweites Breitbandnetz für 300 Millionen Euro aufzubauen. Das Projekt könne jedoch nur starten, wenn eine Frequenzzuteilung bis 2016 durch die Bundesnetzagentur erfolge. Airdata hatte die Frequenzen im 2,6-GHz-Band im Jahr 1999 in 36 Regionen für WLL zugeteilt bekommen. Airdata forderte eine Verlängerung der Zuteilung und klagte auf eine diensteneutrale Vergabe des 2,6-GHz-Frequenzbereichs. Geplant war zu der Zeit, ein Netz mit einer Wimax-ähnlichen Technik aufzubauen.

Die Bundesnetzagentur hatte am 21. Januar 2010 erklärt , dass es sechs Bewerber um die Lizenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz gibt. Die Namen der Firmen wurden jedoch nicht genannt.

Auch der genaue Termin für die Mobilfunkauktion war bislang nicht bekannt. Hier will die Zeitung erfahren haben, dass die Versteigerung am 12. April 2010 beginnen soll. Im Wesentlichen wird mit den Frequenzen der Mobilfunk der 4. Generation mit LTE (Long Term Evolution) in Deutschland realisiert werden.


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