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Ein Echtzeitsuchsystem für Parkplätze

Taxis und Streifenwagen wissen, wo Autofahrer parken können

Wissenschaftler in den USA haben ein System entwickelt, mit dem Autofahrer freie Parkplätze finden können. Sie wollen Taxis oder Polizeiautos mit Abstandssensoren und GPS ausstatten, damit sie unterwegs freie Parkplätze aufspüren. Fahrer könnten dann auf einer Landkarte in Echtzeit sehen, wo sie ihr Auto abstellen können.

Artikel veröffentlicht am ,

Wo finde ich in der Nähe von meinem Ziel einen Parkplatz, fragen sich Autofahrer nicht nur einmal am Tag. Möglicherweise bekommen sie künftig Hilfe von Polizei und von Taxifahrern: Wissenschaftler an der Rutgers-Universität in North Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey haben ein System entwickelt, mit dem Autos auf ihrer Fahrt durch die Stadt freie Parkplätze finden und praktisch in Echtzeit über eine digitale Karte online verfügbar machen, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin Technology Review.

Autos finden Parkplätze

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Das von Marco Gruteser und Wade Trappe geleitete Team stattete drei Autos mit einem ultraschallbasierten Entfernungssensor, einem GPS-Chip sowie einem WLAN-fähigen Computer aus. Während der Fahrt misst der Ultraschallsensor, der auf der Beifahrerseite angebracht ist, den Abstand, den das Auto nach rechts hat. Diese Messdaten werden zusammen mit den vom GPS-Empfänger ermittelten Ortsdaten an einen Webserver gefunkt. Diese Daten werden auf eine digitale Karte übertragen und mit einer Referenzkarte abgeglichen, auf der alle Parkmöglichkeiten im Ort eingezeichnet sind. So entsteht eine Karte, auf der Autofahrer sehen können, wo es freie Parkplätze gibt.

Die Wissenschaftler hatten zunächst mit der Abstandsmessung experimentiert: Zwei Monate lang ließen sie die mit Ultraschallsensoren ausgestatteten Autos durch das benachbarte Highland Park fahren und Daten sammeln. Dann entwickelten sie einen Algorithmus, der aus den Messdaten mit einer 95-prozentigen Trefferquote freie Parkplätze ermittelte. Anschließend synchronisierten sie diese Daten mit den GPS-Daten, um eine Karte mit Parkmöglichkeiten zu erstellen.

GPS ist zu ungenau

Ein Problem stellte die Genauigkeit des GPS dar: Das Satellitennavigationssystem kann eine Position auf drei Meter angeben. Das reicht aber unter Umständen nicht aus, um einen Parkplatz in angemessener Größe zu finden. Die Wissenschaftler um Gruteser und Trappe lösten das, indem sie Ultraschallmessungen von festen Objekten wie Straßenschildern oder Bäumen zur Korrektur mit einbezogen.

Als Träger der Sensoren stellen sich die Wissenschaftler Fahrzeuge vor, die viel auf den Straßen unterwegs sind, beispielsweise Streifenwagen der Polizei oder Taxis. Eine Analyse der öffentlich zugänglichen Fahrtaufzeichnungen von über 500 Taxis in San Francisco ergab, dass zumindest die Innenstadt sehr gut abgedeckt wird. Schon mit etwa 300 Taxis ließe sich, so das Ergebnis, ein solches Areal gut erfassen.

Machbar, weil günstig

Gruteser hält es für nicht sehr schwierig, das System zu einer Anwendung weiterzuentwickeln, sagte er dem Magazin. Sie hätten bei der Entwicklung darauf geachtet, das System möglichst einfach und günstig zu halten. Der Ultraschallsensor habe 20, der GPS-Empfänger 100 US-Dollar gekostet. Dazu kommt der Computer.

Gruteser, Trappe und ihre Kollegen wollen das Parkplatz-Suchsystem im Juni auf der International Conference on Mobile Systems, Applications and Services (Mobisys) vorstellen. Die Mobisys wird von der Informatikervereinigung Association for Computing Machinery (ACM) veranstaltet und findet vom 15. bis 18. Juni 2010 in San Francisco statt.

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Der Andere 12. Feb 2010

Na bis es irgendwann das ALI gibt. Du setzt dich nur noch in einen Transportkübel a.k.a...

Kater Karlo 09. Feb 2010

...es mit Sicherheit kurz nach Einführung einen Hack geben wird, mit dem man die...

Programmierer 09. Feb 2010

Naja, müssen sie ja nicht unbedingt, dass lässt sich denen auch einfach über Gesetze...

Gfreeman 09. Feb 2010

Was ist das?

Mathe 09. Feb 2010

Sehr genaue Angabe machst du da. "Im Schnitt 20-45 Sekunden", was soll das denn sein? "Im...


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