Sourceforge delegiert Sperr-Entscheidung
Projekte sollen selbst entscheiden, wer Software herunterladen kann
Sourceforge hat die Sperre für Anwender aus den Staaten gelockert, die die USA als sogenannte Schurkenstaaten einstuft. Künftig dürfen die einzelnen Projekte selbst entscheiden, ob sie ihre Software zum Download freigeben.
Die größte Hostingplattform für freie Software hat ihre Entscheidung gelockert, Bewohnern mit US-Sanktionen belegter Länder den Zugang zu Sourceforge zu verbieten. Ab sofort sollen die Betreiber einzelner Projekte selbst entscheiden, ob der Zugang zu ihrer Software gegen die Exportbestimmungen verstößt.
Der entsprechende Eintrag wurde von Sourceforge-Entwicklern bereits in die Verwaltungsschnittstelle eingebaut. Standardmäßig ist die Option "Export Control" auf die höchste Stufe gesetzt, was eine generelle Sperre für die Bewohner sogenannter Schurkenstaaten bedeutet. Das Verbot kann von den einzelnen Projektleitern jetzt selbst aufgehoben werden.
In dem entsprechenden Blog der Sourceforge-Betreiber heißt es weiter: "Wir wissen, dass dieser Schritt keinen völlig freien Zugriff auf Software bedeutet, wie einige ihn gern hätten. Als US-basierte Webseite sehen wir uns auch weiterhin verpflichtet, entsprechende Gesetze und Regeln zu beachten, auch diejenigen, die die Verteilung von Software betreffen."
Vor etwa zwei Wochen hatte Sourceforge in einem Blogeintrag eine zuvor eingeführte Sperre für die Staaten bestätigt, die von der Exportsperre der US-Regierung betroffen sind, darunter Syrien, Kuba, Nordkorea und der Sudan.
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Das auch war mein erster Gedanke: der Weltmeinungsführer stellt sich mit seinen im...
Ich verstehe das jetzt nicht so ganz mit dem Aussperren. Liegt das jetzt am Exportverbot...
"Man" nicht, aber "etwas" kann durchaus Sinn machen. Auch Basitian Sick kann sich irren...
kT!