Sourceforge delegiert Sperr-Entscheidung

Projekte sollen selbst entscheiden, wer Software herunterladen kann

Sourceforge hat die Sperre für Anwender aus den Staaten gelockert, die die USA als sogenannte Schurkenstaaten einstuft. Künftig dürfen die einzelnen Projekte selbst entscheiden, ob sie ihre Software zum Download freigeben.

Artikel veröffentlicht am ,

Die größte Hostingplattform für freie Software hat ihre Entscheidung gelockert, Bewohnern mit US-Sanktionen belegter Länder den Zugang zu Sourceforge zu verbieten. Ab sofort sollen die Betreiber einzelner Projekte selbst entscheiden, ob der Zugang zu ihrer Software gegen die Exportbestimmungen verstößt.

Stellenmarkt
  1. Software-Architekt*in
    Pfalzwerke Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
  2. Embedded-Entwickler (m/w/d) Bildverarbeitung
    STEMMER IMAGING AG, Puchheim bei München
Detailsuche

Der entsprechende Eintrag wurde von Sourceforge-Entwicklern bereits in die Verwaltungsschnittstelle eingebaut. Standardmäßig ist die Option "Export Control" auf die höchste Stufe gesetzt, was eine generelle Sperre für die Bewohner sogenannter Schurkenstaaten bedeutet. Das Verbot kann von den einzelnen Projektleitern jetzt selbst aufgehoben werden.

In dem entsprechenden Blog der Sourceforge-Betreiber heißt es weiter: "Wir wissen, dass dieser Schritt keinen völlig freien Zugriff auf Software bedeutet, wie einige ihn gern hätten. Als US-basierte Webseite sehen wir uns auch weiterhin verpflichtet, entsprechende Gesetze und Regeln zu beachten, auch diejenigen, die die Verteilung von Software betreffen."

Vor etwa zwei Wochen hatte Sourceforge in einem Blogeintrag eine zuvor eingeführte Sperre für die Staaten bestätigt, die von der Exportsperre der US-Regierung betroffen sind, darunter Syrien, Kuba, Nordkorea und der Sudan.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


IchWeissWasDuMe... 08. Feb 2010

Das auch war mein erster Gedanke: der Weltmeinungsführer stellt sich mit seinen im...

cdjm 08. Feb 2010

Ich verstehe das jetzt nicht so ganz mit dem Aussperren. Liegt das jetzt am Exportverbot...

Du weißt es nicht 08. Feb 2010

"Man" nicht, aber "etwas" kann durchaus Sinn machen. Auch Basitian Sick kann sich irren...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Krieg der Steine
Kopierte Lego-Mini-Figuren dürfen nicht verkauft werden

Lego hat einen Rechtsstreit um Mini-Figuren gegen einen Spielwarenhändler gewonnen, der Figuren aus China verkauft hat.

Krieg der Steine: Kopierte Lego-Mini-Figuren dürfen nicht verkauft werden
Artikel
  1. Smartphones: Xiaomis neues Foldable ist wesentlich günstiger
    Smartphones
    Xiaomis neues Foldable ist wesentlich günstiger

    Das Xiaomi Mix Fold 2 ähnelt dem Samsung Galaxy Fold 4. Es ist ähnlich gut ausgestattet, kostet aber wesentlich weniger Geld.

  2. USA: Tesla stoppt Bestellungen für das Model 3 Long Range
    USA
    Tesla stoppt Bestellungen für das Model 3 Long Range

    In den USA und Kanada übersteigt die Nachfrage nach dem Tesla Model 3 LR das Angebot, so dass Tesla erstmal keine Bestellungen mehr annimmt.

  3. Web Components mit StencilJS: Mehr Klarheit im Frontend
    Web Components mit StencilJS
    Mehr Klarheit im Frontend

    Je mehr UI/UX in Anwendungen vorkommt, desto mehr Unordnung gibt es im Frontend. StencilJS zeigt, wie man verschiedene Frameworks mit Web Components zusammenbringt.
    Eine Anleitung von Martin Reinhardt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • BenQ Mobiuz EX3410R 499€ • HyperX Cloud Flight heute für 44€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 5 5600X 169€, Intel Core i5-12400F 179€ und GIGABYTE RTX 3070 Ti Master 8G 699€ + 20€ Cashback) • Weekend Sale bei Alternate (u. a. AKRacing Master PRO für 353,99€) [Werbung]
    •  /