Abo
  • Services:

Social Networks - unachtsam unter unechten Freunden

Agentur für Internetsicherheit sieht Gefahren für Job und Privatsphäre

Sie könnten der E-Mail den Rang ablaufen, doch viele Menschen gehen laut der europäischen Agentur für Internetsicherheit, Enisa, zu unvorsichtig mit sozialen Netzwerken um. Sie empfiehlt zum Schutz der Privatsphäre daher einige Regeln - die eigentlich selbstverständlich sein sollten.

Artikel veröffentlicht am ,

Fallstudien aus verschiedenen europäischen Ländern haben laut der European Network and information Security Agency (Enisa) gezeigt, dass einer beachtlichen Zahl an Social-Network-Nutzern nicht klar ist, welche Risiken für Sicherheit und Privatsphäre sie durch allzu große Freizügigkeit eingehen. Das betrifft nicht nur webbasierte Social Networks, sondern auch solche, die über das Mobiltelefon genutzt werden können.

Inhalt:
  1. Social Networks - unachtsam unter unechten Freunden
  2. Social Networks - unachtsam unter unechten Freunden

Da Mobiltelefone heutzutage auch private und geschäftliche Daten und Passwörter für verschiedene Dienste speichern, kann ein verlorenes oder gestohlenes Gerät gravierende Folgen für den Besitzer und seine verknüpften Kontakte nach sich ziehen. Der wichtigste Schutz für die eigenen Daten ist deshalb laut Enisa der aufmerksame Umgang mit sozialen Netzwerken.

Selbstschutz im sozialen Netz

Im Bericht "Online as soon as it happens" hat Enisa deshalb eine Sammlung an Ratschlägen veröffentlicht, die zwar teils unbequem, aber durchaus sinnvoll sind. So sollte jederzeit bedacht werden, wer online gestellte Fotos, Videos und Informationen abrufen oder weitergeben könnte. Persönliche Daten oder Fotos anderer sollten ebenfalls nie ohne deren Einwilligung veröffentlicht werden, teils sei das rechtlich auch gar nicht erlaubt.

Alles was veröffentlicht werde, sollte als permanent betrachtet werden - schließlich können andere das Veröffentlichte kopieren, so dass es auch später in Suchmaschinen wieder auftaucht. Das kann auch durch veränderte Datenschutzeinstellungen oder Sicherheitsprobleme bei den Betreibern von sozialen Netzwerken passieren. Die Sicherheitseinstellungen des jeweiligen Social Network sollten im Hinblick auf den Schutz der Privatsphäre gewählt werden - wer kann die Fotos sehen, wer darf einen kontaktieren und wer Kommentare schreiben?

Auch Kriminelle sind interessiert

Stellenmarkt
  1. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut (Raum Rosenheim)
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

Informationen wie Adressen, Geburtsdaten oder Kontoinformationen sollten niemals im Social-Network-Profil zu finden sein, da sie von Kriminellen missbraucht werden könnten - insbesondere wenn sie Zugang zum Account erlangen. Auch deshalb sei es ratsam, nicht den eigenen Namen im Profil zu nutzen, sondern ein Pseudonym. Nur enge Kontakte wissen dann, wer sich dahinter versteckt.

Freunde sollten mit Bedacht gewählt werden. Entsprechend gelte es, keine Freundesanfragen von Unbekannten anzunehmen. Niemand sollte sich verpflichtet fühlen, jemanden in die eigene Freundesliste aufzunehmen; stattdessen sollte die Anfrage freundlich abgelehnt oder einfach ignoriert werden. Auch erwünschte Freundesanfragen sollten mit Vorsicht behandelt werden - handelt es sich wirklich um die erwartete Person oder um jemanden, der es nur vorgibt zu sein?

Social Networks - unachtsam unter unechten Freunden 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Wikifan 18. Feb 2010

Er hat doch schon die Mängel aufgezählt...

jemandhatwaszus... 09. Feb 2010

die hat nen iFanboy eh nicht - ouch sorry, ist ja dein Nick ;-)

jemandhatwaszus... 09. Feb 2010

die bsi geht wahrscheinlich von social-phishing aus. wer darauf reinfällt ist selbst...

Blork 08. Feb 2010

Nur ein Wort: Karneval.

iFanboy 08. Feb 2010

Das hat sicher mehr was mit müssen zu tun. Auf deiner Webseite musst du ja auch deine...


Folgen Sie uns
       


Alexa-App für Windows 10 ausprobiert

Wir stellen Alexa über die neue Windows-10-App einige Fragen und natürlich erzählt sie auch wie immer einen Witz.

Alexa-App für Windows 10 ausprobiert Video aufrufen
Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

NGT Cargo: Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h
NGT Cargo
Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Güterzüge sind lange, laute Gebilde, die langsam durch die Lande zuckeln. Das soll sich ändern: Das DLR hat ein Konzept für einen automatisiert fahrenden Hochgeschwindigkeitsgüterzug entwickelt, der schneller ist als der schnellste ICE.
Ein Bericht von Werner Pluta


    Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
    Dark Rock Pro TR4 im Test
    Be Quiet macht den Threadripper still

    Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

      •  /