Social Networks - unachtsam unter unechten Freunden
Agentur für Internetsicherheit sieht Gefahren für Job und Privatsphäre
Sie könnten der E-Mail den Rang ablaufen, doch viele Menschen gehen laut der europäischen Agentur für Internetsicherheit, Enisa, zu unvorsichtig mit sozialen Netzwerken um. Sie empfiehlt zum Schutz der Privatsphäre daher einige Regeln - die eigentlich selbstverständlich sein sollten.
Fallstudien aus verschiedenen europäischen Ländern haben laut der European Network and information Security Agency (Enisa) gezeigt, dass einer beachtlichen Zahl an Social-Network-Nutzern nicht klar ist, welche Risiken für Sicherheit und Privatsphäre sie durch allzu große Freizügigkeit eingehen. Das betrifft nicht nur webbasierte Social Networks, sondern auch solche, die über das Mobiltelefon genutzt werden können.
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Da Mobiltelefone heutzutage auch private und geschäftliche Daten und Passwörter für verschiedene Dienste speichern, kann ein verlorenes oder gestohlenes Gerät gravierende Folgen für den Besitzer und seine verknüpften Kontakte nach sich ziehen. Der wichtigste Schutz für die eigenen Daten ist deshalb laut Enisa der aufmerksame Umgang mit sozialen Netzwerken.
Selbstschutz im sozialen Netz
Im Bericht "Online as soon as it happens" hat Enisa deshalb eine Sammlung an Ratschlägen veröffentlicht, die zwar teils unbequem, aber durchaus sinnvoll sind. So sollte jederzeit bedacht werden, wer online gestellte Fotos, Videos und Informationen abrufen oder weitergeben könnte. Persönliche Daten oder Fotos anderer sollten ebenfalls nie ohne deren Einwilligung veröffentlicht werden, teils sei das rechtlich auch gar nicht erlaubt.
Alles was veröffentlicht werde, sollte als permanent betrachtet werden - schließlich können andere das Veröffentlichte kopieren, so dass es auch später in Suchmaschinen wieder auftaucht. Das kann auch durch veränderte Datenschutzeinstellungen oder Sicherheitsprobleme bei den Betreibern von sozialen Netzwerken passieren. Die Sicherheitseinstellungen des jeweiligen Social Network sollten im Hinblick auf den Schutz der Privatsphäre gewählt werden - wer kann die Fotos sehen, wer darf einen kontaktieren und wer Kommentare schreiben?
Auch Kriminelle sind interessiert
Informationen wie Adressen, Geburtsdaten oder Kontoinformationen sollten niemals im Social-Network-Profil zu finden sein, da sie von Kriminellen missbraucht werden könnten - insbesondere wenn sie Zugang zum Account erlangen. Auch deshalb sei es ratsam, nicht den eigenen Namen im Profil zu nutzen, sondern ein Pseudonym. Nur enge Kontakte wissen dann, wer sich dahinter versteckt.
Freunde sollten mit Bedacht gewählt werden. Entsprechend gelte es, keine Freundesanfragen von Unbekannten anzunehmen. Niemand sollte sich verpflichtet fühlen, jemanden in die eigene Freundesliste aufzunehmen; stattdessen sollte die Anfrage freundlich abgelehnt oder einfach ignoriert werden. Auch erwünschte Freundesanfragen sollten mit Vorsicht behandelt werden - handelt es sich wirklich um die erwartete Person oder um jemanden, der es nur vorgibt zu sein?
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Er hat doch schon die Mängel aufgezählt...
die hat nen iFanboy eh nicht - ouch sorry, ist ja dein Nick ;-)
die bsi geht wahrscheinlich von social-phishing aus. wer darauf reinfällt ist selbst...
Nur ein Wort: Karneval.