Sega legt trotz Spieleschwäche zu
Gewinnzone vor allem dank Boom bei Glücksspielautomaten erreicht
Die finanzielle Durststrecke beim japanischen Konzern Sega Sammy scheint überwunden - an Computerspielen wie Bayonetta, für die das Unternehmen hierzulande vor allem bekannt ist, liegt es nicht.
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte Sega Sammy einen Nettogewinn in Höhe von 16,9 Milliarden Yen (138 Millionen Euro) realisieren - im Vorjahreszeitraum stand noch ein Verlust von 10,8 Milliarden Yen (88,3 Millionen Euro) in der Bilanz. Der Umsatz allerdings ist um 7,7 Prozent auf 285,3 Milliarden Yen (2,3 Milliarden Euro) zurückgegangen.
Die schwarzen Zahlen hat der japanische Konzern nicht seinen Aktivitäten mit Computerspielen zu verdanken, sondern vor allem der Einführung neuer Glücksspielautomaten im Heimatmarkt. Der Umsatz mit Sonic & Co hingegen ist um 13,6 Prozent zurückgegangen - trotz des erfolgreich im Markt platzierten Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen, von dem allein in den USA und Europa laut Sega rund 5,67 Millionen Einheiten einen Käufer gefunden haben. Vom ungewöhnlichen, sehr auf Hardcorespieler fokussierenden Bayonetta habe das Unternehmen rund 1,1 Millionen weltweit verkauft.
Europa ist derzeit mit 8,1 Millionen verkauften Spielen der wichtigste Markt für Sega, danach folgen die USA mit sechs Millionen und Asien mit 2,4 Millionen verkauften Einheiten.
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