Abo
  • Services:
Anzeige
Robonaut 2: Roboter für die Fabrik und das Weltall

Robonaut 2: Roboter für die Fabrik und das Weltall

Nasa und General Motors entwickeln zusammen einen humanoiden Roboter

Robonaut 2 ist ein humanoider Roboter, den die US-Weltraumbehörde Nasa zusammen mit dem Autohersteller General Motors entwickelt hat. Er ist dafür konzipiert, Menschen bei der Arbeit zu unterstützen. Das soll er im Weltraum tun, aber auch in den GM-Werkshallen in Detroit.

Die bemannte Raumfahrt zum Mond hat US-Präsident Barack Obama gerade gestoppt. Aber die Nasa trifft dennoch Vorbereitungen für Missionen im Weltraum: Zusammen mit dem Automobilhersteller General Motors (GM) hat die US-Raumfahrtbehörde einen Roboter entwickelt, der unter anderem Astronauten im Weltraum unterstützen soll.

Anzeige

R2 läuft nicht

Robonaut 2, kurz R2, heißt der humanoide Roboter, der mit seinem goldfarbenen Kopf und dem verspiegelten Gesicht einem Astronauten ähnelt. Er hat einen Torso und zwei Arme, die denen eines Menschen nachempfunden sind. Der weiße Oberkörper sitzt auf einem festen Ständer. Laufen kann der R2 also nicht.

 

Die Arme des Roboters seien von der Kraft und der Funktionsweise denen eines Menschen durchaus vergleichbar, erklärt Ron Diftler, Leiter des Robonaut-Projektes bei der Nasa. In einem Video demonstrieren die Entwickler, wie geschickt der R2 agiert: So kann er beispielsweise Gefäße öffnen und sogar schreiben. Aber er ist auch stark genug, um mit jedem seiner Arme rund 10 kg zu stemmen. Zum Vergleich: Der vom Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte humanoide Roboter Justin schafft mit jedem seiner Arme 14 Kilo.

Assistent bei der Arbeit

Trotz seines Namens ist der Robonaut allerdings weniger dazu gedacht, fremde Welten zu erkunden. Er soll vielmehr Menschen auf unserem oder auf fremden Planeten bei der Arbeit zur Hand gehen: GM stellt sich vor, dass der Roboter in der Produktion eingesetzt wird, um langweilige, stetig wiederholende Arbeiten zu erledigen. Da er dabei anders als ein Mensch nicht ermüdet, ist er dafür sehr gut geeignet. Im Weltraum soll R2 Astronauten helfen. Ein Roboter könne beispielsweise viel einfacher Außenarbeiten an einer Raumstation erledigen, da für ihn weniger aufwendige Vorbereitungen getroffen werden müssten, sagt Diftler.

GM ging es aber offensichtlich nicht nur darum, Roboter für die Werkshallen zu entwickeln. Die im R2 verbaute Technik sei auch für andere Bereiche interessant, erklärt Alan Taub, Leiter der Entwicklungsabteilung. "Fortschritte bei der Steuerung, der Sensorik und dem Maschinensehen können auch für die Entwicklung besserer Sicherheitssysteme für das Auto der Zukunft genutzt werden. Die Vision unseres Gemeinschaftsprojekt ist, Roboter zu entwickeln, die einträchtig mit Menschen in einer sicheren und wettbewerbsfähigen Fabrik qualitativ hochwertige Autos bauen."

Langjährige Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit von Autohersteller und Weltraumbehörde ist nicht neu: In den 1960er Jahren hat GM die Navigationssysteme für die Apollo-Missionen entwickelt. Später haben die Detroiter die Fahrzeuge gebaut, mit denen Astronauten der Apollo-Missionen 15, 16 und 17 auf dem Mond herumfuhren.

Den ersten Robonauten hat die Nasa vor zehn Jahren zusammen mit der Defense Advanced Research Project Agency (Darpa) entwickelt. Der Nachfolger ist nach den Worten von Diftler jedoch geschickter und vor allem schneller die erste Version.


eye home zur Startseite
asdfasdfasdf 08. Feb 2010

Ich sehe den Verlust dieser Arbeitsplätze eher als Chance, denn als Problem. Ich denke...

BT90 07. Feb 2010

Musste außer mir auch jemand an die Spartan Rüstungen aus Halo denken?

Unbeeindruckt 06. Feb 2010

System ist alt: Hydraulische Finger, wären auch für paralytische PErsonen entworfen, nur...

Heinrich Hecker 06. Feb 2010

dazu vielleicht noch das vielbeachtete Buch: Aufstand der Unterschicht was auf uns...

Roboter sind gut 06. Feb 2010

Deutschland und die meisten anderen Länder sind auch ohne Roboter schon überbevölkert...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin-Steglitz
  2. HDPnet GmbH, Heidelberg
  3. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  4. Dataport, Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 444,00€ + 4,99€ Versand
  2. ab 649,90€
  3. täglich neue Deals

Folgen Sie uns
       

  1. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  2. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  3. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops

  4. O2 und E-Plus

    Telefónica hat weiter Probleme außerhalb von Städten

  5. Project Zero

    Google-Entwickler baut Windows-Loader für Linux

  6. Dan Cases A4-SFX v2

    Minigehäuse erhält Fenster und wird Wakü-kompatibel

  7. Razer Core im Test

    Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System

  8. iPhone-Hersteller

    Apple testet 5G-Technologie

  9. Cern

    Der LHC ist zurück aus der Winterpause

  10. Jamboard

    Googles Smartboard kommt in den USA auf den Markt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

  1. Re: Teure und nur eingeschränkt nutzbare Spielerei

    Seargas | 15:35

  2. Re: Kann ich mit Alditalk nicht bestätigen

    ManuPhennic | 15:32

  3. Re: 30% Müll

    Muhaha | 15:31

  4. Re: Vorher will ich Alkoholleichen auf...

    Vaako | 15:31

  5. Re: Taugen Passwortmanager was?

    blariog | 15:30


  1. 15:40

  2. 15:32

  3. 15:20

  4. 14:59

  5. 13:22

  6. 12:41

  7. 12:01

  8. 11:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel