Börsengang oder Teilverkauf von T-Mobile USA geplant?

Aktionäre sollen beruhigt werden

Die Aktionäre der Telekom werden unruhig. Der Bonner Konzern prüft deshalb wieder einmal die strategischen Optionen für den Mobilfunkbetreiber T-Mobile USA. Möglich sind Börsengang, Teilverkauf oder Ausgründung.

Artikel veröffentlicht am ,
Börsengang oder Teilverkauf von T-Mobile USA geplant?

Die Deutsche Telekom prüft den Börsengang, einen Teilverkauf oder die Abspaltung von T-Mobile USA, um die enttäuschten Aktionäre zu beschwichtigen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Auch die Fusion mit einem Rivalen wie in Großbritannien sei möglich, aber wegen regulatorischer und technischer Hürden weniger wahrscheinlich. Durch den Börsengang könnte der dringend benötigte Netzwerkausbau finanziert werden.

Stellenmarkt
  1. Softwaretester / Software Test Engineer (w/m/d) für Vorhersagesoftware - Solar- und Windstrom
    emsys grid services GmbH, Oldenburg bei Bremen
  2. Projektmanager (m/w/d) ERP - Accounting
    Goldbeck GmbH, Bielefeld
Detailsuche

Mit der Deutschen Bank und anderen Finanzinstituten fänden Gespräche statt, um die Möglichkeiten für den Börsengang zu prüfen. In den nächsten zwei Monaten soll eine Entscheidung fallen. Die Telekom wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Das wenig risikofreudige Konzernmanagement könnte aber auch noch einen Rückzieher vor dem Börsengang machen. In dem Fall sei ein Teilverkauf von 20 Prozent das wahrscheinlichste Szenario.

Die Möglichkeiten der Telekom, in den USA zuzukaufen sind begrenzt. Die kleineren Netzbetreiber MetroPCS Communications und Leap Wireless arbeiten mit anderen technischen Standards.

Mit 33 Millionen Kunden und einem jährlichen Umsatz von 19 Milliarden US-Dollar ist T-Mobile USA ein schwacher Vierter hinter AT&T, Verizon Wireless und Sprint Nextel. Der Marktanteil von T-Mobile USA liegt bei circa 14 Prozent. Im dritten Quartal verlor das Unternehmen 77.000 Kunden. Besonders das Datennetz ist nicht ausreichend aufgerüstet worden.

Golem Karrierewelt
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    04.-06.07.2022, Virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    30.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Telekom hatte ihr US-Geschäft im Jahr 2001 mit dem Kauf von Voicestream Wireless für 35 Milliarden US-Dollar begründet. Die USA trugen Ende 2009 rund ein Viertel zum Umsatz und dem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) des gesamten Konzerns bei und bilden damit den größten Markt hinter Deutschland.

Der frühere Manager des Telekom-Investors Blackstone, Thorsten Langheim, sei in die Planungen für die Zukunft von T-Mobile sehr aktiv involviert, so die Zeitung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Email informiert 06. Feb 2010

LTE-Lizenz. Für die Gutbehandlung wollen die Gewährer fette Lizenzeinnahmen sehen. Das...

hurtz 06. Feb 2010

also ich find ehrlich gesagt ne dreistigkeit. ich kenne den laden auch von innen. ich hab...

denglish 05. Feb 2010

ist das die deutsche Übersetzung von outsourcing?

Sichern Sie sich 05. Feb 2010

Die kommen dann mit erfundenem Kapitalismus usw. Wenn ich Gewinn mache, habe ich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klima-Ticket
Bund plant Nachfolger für Neun-Euro-Ticket

Das Neun-Euro-Ticket könnte als Klimaticket weiterlaufen. Das geht aus einem Vorschlag für ein neues Klimaschutzsofortprogramm hervor.

Klima-Ticket: Bund plant Nachfolger für Neun-Euro-Ticket
Artikel
  1. Vitali Klitschko: Zweifel an Giffeys Deepfake-These
    Vitali Klitschko
    Zweifel an Giffeys Deepfake-These

    Die Berliner Staatskanzlei spricht von einem Deepfake beim Gespräch zwischen Bürgermeisterin Franziska Giffey und dem falschen Klitschko. Nun gibt es eine neue These.

  2. Studie VW ID.Aero vorgestellt: Elektrischer Passat soll 620 km weit kommen
    Studie VW ID.Aero vorgestellt
    Elektrischer Passat soll 620 km weit kommen

    Nach der elektrischen Kompaktklasse und SUVs legt VW nun mit einer Limousine nach. Die Studie ID.Aero erinnert sehr stark an ein Verbrennermodell.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  3. Feuerwehr: E-Auto-Brand zerstört Haus - Photovoltaik erschwert Löschen
    Feuerwehr
    E-Auto-Brand zerstört Haus - Photovoltaik erschwert Löschen

    Feuerwehrleute in Hessen hatten Probleme, einen Elektroauto-Brand, der auf ein Wohngebäude übergriff, zu löschen. Auf dem Dach befand sich Photovoltaik.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 32" WQHD 165 Hz günstig wie nie: 399€ • Saturn-Fundgrube: Restposten zu Top-Preisen • MindStar (AMD Ryzen 9 5900X 375€, Gigabyte RX 6900 XT 895€) • Samsung Galaxy Watch 4 Classic 46 mm 205€ [Werbung]
    •  /