Abo
  • Services:

Olympus-Kompaktkamera Pen mit integriertem Blitz

Pen E-PL1 ist kompakter und besser ausgestattet als ihre Vorgängerinnen

Olympus bringt die dritte Generation seiner Pen-Kamera mit großem Sensor und Wechselobjektiv auf den Markt. Erstmals ist ein kleiner Aufklappblitz in das Gehäuse eingebaut. Trotzdem wurde die Pen E-PL1 kleiner als ihre Vorgängerinnen. Ihr Design erinnert an die analoge Olympuskamera Pen, die vor 50 Jahren auf den Markt kam.

Artikel veröffentlicht am ,
Olympus-Kompaktkamera Pen mit integriertem Blitz

Die Pen E-PL1 besitzt den gleichen 12,3-Megapixel-Sensor im Micro-Four-Thirds- Format wie die anderen Modelle der Pen-Reihe. Er ermöglicht die Aufnahme von Fotos mit 4.032 x 3.024 Pixeln und Videos mit 1.280 x 720 Pixeln. Die Lichtempfindlichkeit des Sensors reicht von ISO 200 bis 6.400 und die Verschlussgeschwindigkeiten rangieren zwischen 60 und 1/4.000 Sekunde. Der Autofokus kann markierte Motive bei Bewegung nachverfolgen.

Stellenmarkt
  1. Evangelische Kirche in Deutschland, Hannover
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr

Die neue Olympus-Kamera E-PL1 besitzt ein 2,7 Zoll großes Display. Ein elektronischer Sucher ist als Zubehör zum Aufstecken erhältlich. Ebenfalls gegen Aufpreis gibt es einen Mikrofonadapter mit 3,5-mm-Stereoeingangsbuchse. Im Vergleich zu allen bisher erschienenen Pen-E-Kameras besitzt die E-PL1 einen eingebauten Aufklappblitz. Die externen Blitze FL-36R und FL-50R können weiterhin schnurlos angesteuert werden. Ein Unterwassergehäuse für Tauchtiefen bis zu 40 Metern bietet Olympus für die E-PL1 ebenfalls an.

Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei drei Bildern pro Sekunde. Die Kamera kann automatische Reihenaufnahmen für Weißabgleich und Belichtung machen. Das ist für HDR-Fotografie (High Dynamic Range) wichtig. Der Motiverkennungsmodus kann sechs Aufnahmesituationen unterscheiden und passt die Belichtung daraufhin an. Eine Gesichtsretusche bügelt auf Wunsch Falten und kleine Hautunreinheiten aus.

Mit der Funktion Live Guide können diverse Bildbearbeitungseffekte wie Sättigung und Helligkeit mit Schiebereglern noch vor der Aufnahme im Sucherbild vorgenommen werden. Olympus hat einen Live-Guide-Simulator veröffentlicht, der diese Funktion demonstriert.

Ein neuer Bildfilter kam bei der E-PL1 zu den bisher vorhandenen Kunstfiltern dazu. Gentle Sepia ist auf Standbilder und Videos anwendbar und erzeugt einen weichen und warmen Sepia-Eindruck, was an die Anfangstage der Fotografie erinnern soll. Schwarztöne sind dabei nicht eingefärbt, sondern wirklich schwarz. Außerdem sind vier Beschnittfunktionen mit Seitenverhältnissen von 4:3, 16:9 sowie 3:2 und 1:1 dazu gekommen. Fotos und Videos werden auf SD(HC)-Karten gespeichert. Neben JPEGs können auch Rohdaten im Raw-Format von Olympus erzeugt werden.

Das Gehäuse der E-PL1 misst 1120,6 x 69,9 x 36,4 mm bei einem Leergewicht von 300 Gramm und soll ab März 2010 erhältlich sein. Sie wird zusammen mit dem Objektiv Zuiko Digital ED 14-42mm F3,5/5,6 für 650 Euro verkauft. Der Body allein kostet 600 Euro.

Außer der Kamera hat Olympus zwei neue Objektive für das Micro-Four-Thirds- System vorgestellt. Das Zuiko Digital ED 9-18mm F4,0-5,6 (18-36mm Kleinbild- Äquivalent) und das Zuiko Digital ED 14-150mm F4,0-5,6 (28-300mm) sollen im April beziehungsweise im Mai 2010 auf den Markt kommen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Laury 03. Feb 2010

Die E-P1, die Vorgängerin, hat einen grottenschlechten AF. Der macht mich wahnsinnig...


Folgen Sie uns
       


Magic Leap One Creator Edition ausprobiert

Mit der One Creator Edition hat Magic Leap endlich seine seit Jahren angekündigte AR-Brille veröffentlicht. In Teilbereichen ist sie besser als Microsofts Hololens, in anderen aber schlechter.

Magic Leap One Creator Edition ausprobiert Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

    •  /