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GEZ will wissen, was Internetnutzer denken

Gebühreneinzugszentrale startet Forum und Mitarbeiterblogs

Die Gebühreneinzugszentrale GEZ will wissen, was Internetnutzer über sie denken. In einem Onlineforum darf ab jetzt jeder seine Meinung sagen. In Mitarbeiterblogs und Expertenchats will die GEZ sich mit den Ansichten der Nutzer auseinandersetzen.

Artikel veröffentlicht am ,
GEZ will wissen, was Internetnutzer denken

Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) bittet die Internetnutzer in einem eigenen Forum um ihre Meinung, um ihr angeschlagenes Image aufzubessern. Die im Forum GEZ-meine-Meinung aufgeworfenen Fragen sollen von GEZ-Mitarbeitern in Blogs und Expertenchats aufgegriffen werden.

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"Seit einiger Zeit lässt sich eine rege Diskussion in Foren über Sinn und Notwendigkeit von Rundfunkgebühren beobachten", heißt es zur Begründung von der GEZ. "Dieser vielfältigen Diskussion möchten wir eine neue Plattform bieten", sagte GEZ-Abteilungsleiter Adalbert von Cramm zum Start des Forums am 1. Februar 2010.

Zum Anmelden genüge der Benutzername und eine E-Mail-Adresse. "Es geht uns in keinem Fall darum, herauszufinden, ob jemand seiner Gebührenpflicht nachkommt oder nicht", so von Cramm. "Vielmehr sind wir daran interessiert, was die Nutzer über die GEZ, den Gebühreneinzug und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk denken."

Um auf dieses Denken Einfluss zu nehmen, sind parallel zum Onlineforum fünf Mitarbeiterinnenblogs bei der GEZ angelegt, aktiv sind bislang drei. Bloggerin Vera Z. will nach eigenem Bekunden Denkanstöße geben, diskutieren und aufzeigen, "dass die GEZ eine Superfirma ist".

Im Dezember 2009 war die GEZ zuletzt massiv in die Schlagzeilen geraten. Martin Stadelmaier, Leiter der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und Koordinator der Medienpolitik der Länder, hatte einen Plan vorgestellt, um die Internetnutzer stärker zur Kasse zu bitten. Die Gebühr Internetnutzer, die keinen Fernseher oder Radio bei der GEZ gemeldet haben, soll danach von monatlich 5,76 Euro auf rund 18 Euro steigen. Dafür soll der verminderte Tarif für Internetgeräte entfallen. Zudem planten die Ministerpräsidenten der Länder eine Umkehr der Beweislast: Gebührenpflichtige Menschen müssten dann den Nachweis erbringen, dass sie kein Empfangsgerät besitzen, wenn sie nicht zahlen wollen. Bisher musste die GEZ diesen Beweis führen.



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Roland Neumann 16. Feb 2010

Es ist unverschämt,was die GEZ treibt.Ausbeutung erster Güte,aber das wissen die...

ThadMiller 06. Feb 2010

Ist auch eigentlich nicht meine Art, weil ich weiß das das Netz voll ist von solchen...

Cletus the... 04. Feb 2010

es ist eine sache sich zu siezen bei einer ernsthaften diskussion aber sich bei dieser...

PullMull 04. Feb 2010

doch lässt es sich... nennt sich dann Pay tv(siehe premiere u.ä.) wenn ich Ard und ZDF...

Linkswähler 03. Feb 2010

k.w.T.


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