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Live3D haucht Google Earth Leben ein

2D-Bilder aus Webcams werden auf Gebäude in Google Earth gelegt

Google Earth zeigt zwar Bauwerke wie den Eiffelturm in 3D, aber immer in der gleichen Ansicht. Mit der browserbasierten Anwendung Live3D kann der Nutzer eigene Fotos oder Bilder von Webcams darüber legen. Dann zeigt Live3D den Eiffelturm bei Nacht oder im Winter.

Artikel veröffentlicht am ,
Live3D haucht Google Earth Leben ein

Google Earth bietet einen Anblick der Welt, der weit über das, was konventionelle Landkarten zeigen, hinausgeht. Doch der Anblick ist statisch. Die Bilder zeigen immer die gleiche Ansicht einer Stadt oder einer Landschaft: Überall ist immer Tag und meist im Sommer - kein sehr überzeugender Anblick angesichts der aktuellen Witterungsbedingungen. Live3D will das ändern: Mit dieser Anwendung, eigenen Fotos oder Livebildern aus dem Webcam-Archiv Archive of Many Outdoor Scenes (Amos) kann der Nutzer Bauwerke wie den Eiffelturm in Google Earth so betrachten, wie er ihn selbst erlebt hat oder wie er gerade aussieht.

Fotos in Google Earth einbinden

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"Live3D ist eine Webanwendung, die es Nutzern ermöglicht, Fotos in Google Earth einzubinden", erklärt der Entwickler, Austin Abrams, Doktorand an der Washington Universität in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. "Wenn Nutzer Live3D eine Webcam zur Verfügung stellen, ist das resultierende 3D-Bild eine ständig aktuelle Darstellung dessen, wie die Erde gerade aussieht."

 

Der Dienst nutzt das Google-Earth-Plugin für Browser. Über ein Eingabefeld weist der Nutzer der Anwendung ein Bild oder eine Webcam zu. Live3D lädt das entsprechende Bild und der Nutzer markiert den Teil des Bildes, der auf dem Pendant in der Satellitenkarte angezeigt werden soll. Auf der Satellitenkarte gibt er den Ort ein und markiert dort das Gebäude analog. Live3D legt dann das Bild darüber. Es passt zudem die Ansicht an, so dass der Nutzer das Gebäude auch aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann. Ganz einfach ist die Prozedur allerdings nicht und auch die Ergebnisse sehen nicht immer so elegant aus, wie es Abrams in seinem Video demonstriert.

Ältere Bilder aus dem Webcam-Archiv

Über Amos sei es zudem möglich, auch ältere Ansichten eines Gebäudes zu betrachten, erklärt Abrams. Im Webcam-Archiv, das am gleichen Institut geführt wird, an dem auch Live3D entstanden ist, sind Bilder von rund 1.000 Webcams gespeichert, die meisten davon in den USA.

Da Live3D das Google-Earth-Plugin nutzt, ist die Nutzung eingeschränkt: Das Plugin läuft nur auf Windows-Rechnern mit den Browsern Firefox (ab Version 3) und Google Chrome sowie auf Rechnern mit Mac OS X mit Firefox und Safari.

Live3D ist nicht das einzige Projekt, das versucht, Google Earth lebendiger zu gestalten: Wissenschaftler vom Georgia Institute of Technology fügen Videos in die Satellitenkarten ein und erwecken so die Karten zum Leben, indem sie beispielsweise Straßen und Plätze mit Autos und Fußgängern bevölkern.




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Gee 03. Feb 2010

http://developer.nvidia.com/attach/6549 Da die Geometrie ja vor liegt kannst das schon...

Esquilax 03. Feb 2010

Der Eiffelturm darf nicht bei Nacht fotographiert werden. Auf der Beleuchtung ist...

xsosos 02. Feb 2010

Nur das dieses Uniprojekt absolut nix mit Google zutun hat (abges. davon das sie ihr...

Hagen Schramm 02. Feb 2010

Lass mal gut sein. Sie sollen sich erstmal an der Steuer-CD auslassen.


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