Flüssiglinsen mit Bildstabilisierung

Varioptic kündigt flüssige Linsen für Mobiltelefone an

Varioptic hat ein Miniaturobjektiv mit integrierter Bildstabilisierung vorgestellt. Die Linsen sind nicht aus Glas oder Kunststoff gefertigt, sondern bestehen aus einer Flüssigkeit.

Artikel veröffentlicht am ,
Flüssiglinsen mit Bildstabilisierung

Varioptic hatte schon 2005 Flüssig-Linsen mit optischem Zoom und einer Autofokusfunktion vorgestellt. Die von Varioptic patentierte Technik nutzt Elektrizität (Electrowetting), um eine geringe Menge einer Flüssigkeit auszudehnen oder zusammenzupressen. Hierdurch wird die Grenze zwischen den beiden Flüssigkeiten, die zum System gehören, verändert und die Linse fokussiert. Die beiden Flüssigkeiten müssen zwar ungefähr die gleiche Dichte, aber unterschiedliche Brechzahlen besitzen.

Die neuen Objektive mit zusätzlicher Bildstabilisierung sollen vornehmlich in Handykameras eingesetzt werden. Sie beanspruchen nur wenig Platz, arbeiten stromsparend und sollen robuster sein als ihre Gegenstücke aus Glas und Kunststoff.

Die neue Bildstabilisierung soll Zitterbewegungen der Hand ausgleichen und längere Verschlusszeiten ohne Stativ ermöglichen. Das Varioptic Objektiv A316S besitzt keine beweglichen Teile und benötigt pro Foto nur ungefähr 50 Milliwatt. Der Actuator der neuen Optik sorgt nicht nur für die Scharfstellung, sondern kann auch Zitterbewegungen ausgleichen.

Varioptics Autofokus-Flüssigkeitsobjektive werden in Camcordern, Barcodelesergeräten, Überwachungskameras und medizinischen Geräten eingesetzt und seit Januar 2007 hergestellt.

Wann die Serienfertigung der A316S beginnt, verriet Varioptic noch nicht. Entwicklungsmuster verteilt der Hersteller bereits.

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leser123456789 03. Feb 2010

Sofern ich mich nicht täusche war die Angabe pro Foto gemeint. Deshalb habe ichs mal...

Eee 02. Feb 2010

Brille ist mir wesentlich angenehmer, wenn ich längere Zeit etwas fokussiere, z.b. den...

rumpumpel 02. Feb 2010

...Vgl. dem biologischem Auge bei Evolution Erschienen übrigens vor min. 10mio Jahren. *g*

Disruptornutzer 02. Feb 2010

Man sollte dir die langen Ohren abschneiden :-)



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