Fünf neue Quadro-GPUs für mobile Workstations mit OpenGL 3.2

Grafikprozessoren mit bis zu 128 Rechenwerken und 100 Watt

Für professionelle Anwendungen, die nur mit zertifizierten Treibern unterstützt werden, hat Nvidia fünf neue mobile Grafikprozessoren vorgestellt, die auch OpenGL 3.2 beherrschen. Darunter findet sich mit dem Quadro FX 3800M der bisher schnellste Chip der Serie, der aber bis zu 100 Watt Leistung aufnehmen darf.

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Fünf neue Quadro-GPUs für mobile Workstations mit OpenGL 3.2

Aufgrund des hohen Energiebedarfs der schnellsten Quadros empfiehlt Nvidia deren Einsatz auch nur in 17-Zoll-Notebooks, wie dem Dell Precision M6500. Dessen Gewicht gibt Dell mit "ab 3,86 kg" an, was aber unter anderem von der Zahl der Festplatten abhängt: Es passen bis zu drei 2,5-Zoll-Laufwerke in die mobile Workstation.

Zu den Taktfrequenzen macht Nvidia bei mobilen GPUs selten Angaben, und auf den Produktseiten der neuen Quadro FX derzeit gar keine. Das ist nicht unüblich, weil die Hersteller der Geräte die Takte entsprechend ihrer Kühllösung selbst festlegen. Die maximale Leistungsaufnahme bei höchstem Takt verzeichnet Nvidia nun aber wieder, ebenso wie die Zahl der Rechenwerke.

Mit 128 "CUDA Cores" genannten Einheiten ist der Quadro FX 3800M nun Nvidias schnellste GPU für professionelle Mobilrechner. So viele Rechenwerke hatte bisher nur der 3700M, der aber nur OpenGL 2.1 beherrscht.

Eine Nummer kleiner geht es mit dem neuen Quadro FX 2800M, der auch 128 Einheiten besitzt, aber nur mit 75 Watt auskommt - er dürfte also deutlich niedriger getaktet sein. Danach folgt unter den Neuerungen der 1800M mit 72 Einheiten und 45 Watt. Damit passt er auch in großzügigere 15,6-Zoll-Notebooks wie das HP Elitebook 8540w.

Mit den Modellen 880M (48 Kerne, 35 Watt) und 380M (16 Kerne, 25 Watt) wird die Ausstattung dann schon deutlich schmaler. Immerhin ist die kleinste der neuen GPUs auch noch in 14-Zoll-Notebooks am Leben zu halten, wo sie HP im Modell EliteBook 8440w verbaut. Der 380M beherrscht aber nur den Umgang mit 512 MByte Grafikspeicher, die vier anderen neuen GPUs kommen mit 1 GByte zurecht.

Der Speicher ist bei allen neuen Quadro FX nach GDDR3 ausgeführt, die Bandbreiten unterscheiden sich aber nach der Breite des Speicherbusses und dem Takt. So gibt Nvidia für den 1800M "zwischen 25,6 GB/s und 35,2 GB/s" durch dessen 128-Bit-Bus an, für das Spitzenmodell 3800M aber 64 GB/s. Gerade bei kommerziell genutzten Anwendungen mit vielen Geometriedaten oder Texturen ist die Speicherbandbreite manchmal eher der Flaschenhals als die Renderleistung.

In welcher Fertigungsbreite die neuen GPUs hergestellt werden, und auf welcher Architektur sie basieren hat Nvidia bisher nicht erklärt. Die Unterstützung von OpenGL 3.2 legt aber eine Verwandtschaft zu Serie Geforce 300 mit DirectX-10.1 und 40-Nanometertechnik nahe. Die fünf Quadros werden laut Nvidia bereits von Dell und HP verbaut.

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