Abo
  • Services:
Anzeige

Großbritannien: Wahlkampf mit Breitband

Konservative versprechen vielen Haushalten 100-MBit/s-Anschlüsse bis 2017

Die britischen Konservativen versprechen der Mehrzahl der Bürger superschnelle Internetzugänge, falls sie die Wahl in diesem Jahr gewinnen. Politische Gegner halten diese Pläne für undurchführbar.

Sollte die konservative Partei in Großbritannien die Wahl gewinnen, will sie bis 2017 der Mehrheit der Haushalte mit Internetzugängen mit einer Geschwindigkeit von 100 MBit/s versorgen. Das hat George Osborne in einer Fernsehsendung angekündigt, berichtet die BBC. "Wir sind im Moment beim Breitbandinternet in der entwickelten Welt das langsamste Land. Mit den Konservativen werden wir eines der schnellsten sein", sagte Osborne, der im Schattenkabinett des Konservativen David Cameron Finanzminister ist.

Anzeige

Eisenbahnen - Autobahnen - Breitbandinternet

"Im 19. Jahrhundert haben wir die Eisenbahn gebaut, im 20 Jahrhundert Autobahnen. Lasst uns im 21. Jahrhundert ein superschnelles Breitbandnetz bauen, das hunderte neuer Arbeitsplätze in Großbritannien schaffen wird", sagte Osborne in der BBC-Sendung Andrew Marr Show, einer politische Talksendung, die am Sonntagvormittag ausgestrahlt wird.

Ziel der Konservativen sei es, das Monopol der British Telecom auf der letzten Meile zu beenden und es Konkurrenten wie Sky und Carphone Warehouse zu ermöglichen, in dieses Geschäft einzusteigen. Diese Unternehmen sollen die nötigen Kabel auf eigene Kosten verlegen. In ländlichen Regionen, wo das nicht attraktiv genug ist, soll die öffentliche Hand für die Kosten aufkommen. Allerdings will Osborne den Infrastrukturausbau nicht über Steuern, sondern über die Rundfunkgebühren finanzieren.

Schneller als Labour?

Das Vorhaben seiner Partei werde zu einem deutlichen schnelleren Internet in Großbritannien führen als die Pläne der regierenden Labour-Partei, sekundierte Osbornes Parteifreund Jeremy Hunt, der in einem Kabinett Camerons den Posten des Kulturministers übernehmen würde. Die Labour-Regierung will laut ihrem Konzept Digital Britain erreichen, dass bis 2012 alle britischen Haushalte einen Internetzugang mit 2 MBit/s bekommen können.

Die politischen Gegner gingen mit dem Vorschlag Osbornes hart ins Gericht. Finanzminister Stephen Timms warf den Konservativen vor, sie seien zuvor gegen die Labour-Pläne zum Ausbau von Breitbandinternet gewesen. "Beim Breitband hinkt nicht Großbritannien hinterher, sondern die Tories", so der Minister.

Don Foster verwies Osbornes Pläne ins Reich einer Fantasieökonomie, da sie nicht finanzierbar seien. Versprechen könne man viel, sagte der kulturpolitische Sprecher der Liberaldemokraten, die Frage sei, wie es dann zu finanzieren sei.


eye home zur Startseite
Super-Demokrator 02. Feb 2010

Schön das Dich Demokratie genau so sehr interessiert, wie die meisten anderen Deutschen...

spanther 02. Feb 2010

Tja man soll halt was von der Bandbreite haben und andere nicht mit seinem ungebremsten...

spanther 02. Feb 2010

Lasst das mal unsere Politiker hören, dann wird jetzt weil die GEZ ja im Internet auch...

picco 02. Feb 2010

Also ich würd ne partei wählen die mir hilft mehr als 3 mbit zu bekommen. gehört...

Jurastudent 02. Feb 2010

Dort kann man wirklich nur noch zwischen dem Teufel und Beelzebub wählen. Deshalb hatte...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH, Schramberg - Waldmössingen
  2. Deloitte, Düsseldorf, Berlin, München, Hamburg
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Birkenstock GmbH & Co. KG Services, Neustadt (Wied)


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 89,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 140€)

Folgen Sie uns
       


  1. Digitale Infrastruktur

    Ralph Dommermuth kritisiert deutsche Netzpolitik

  2. Elektroauto

    VW will weitere Milliarden in Elektromobilität investieren

  3. Elektroauto

    Walmart will den Tesla-Truck

  4. Die Woche im Video

    Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

  5. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  6. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  7. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  8. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  9. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten

  10. Sicherheitslücke bei Amazon Key

    Amazons Heimlieferanten können Cloud Cam abschalten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphone-Kameras im Test: Die beste Kamera ist die, die man dabeihat
Smartphone-Kameras im Test
Die beste Kamera ist die, die man dabeihat
  1. Smartphone Neues Oneplus 5T kostet weiterhin 500 Euro
  2. Mini-Smartphone Jelly im Test Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  3. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones

Xbox One X im Test: Schöner, schwerer Stromfresser
Xbox One X im Test
Schöner, schwerer Stromfresser
  1. Microsoft Xbox-Software und -Services wachsen um 21 Prozent
  2. Microsoft Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker
  3. Microsoft Neue Firmware für Xbox One bietet mehr Übersicht

Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test: Action am Wohnzimmertisch
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test
Action am Wohnzimmertisch
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Gamedesign Der letzte Lebenspunkt hält länger

  1. VW am ehesten zuzutrauen

    xxsblack | 14:55

  2. Re: Recht hatter..

    chellican | 14:53

  3. weitere Milliarden?

    captainhero | 14:52

  4. Re: Was von Poettering als "Scheiße" bezeichnet...

    FreiGeistler | 14:47

  5. Re: Assistenten

    PiranhA | 14:45


  1. 13:36

  2. 12:22

  3. 10:48

  4. 09:02

  5. 19:05

  6. 17:08

  7. 16:30

  8. 16:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel