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Tesla Motors bereitet Börsengang vor

Elektroautohersteller erhofft sich Finanzspritze von Aktienausgabe

Tesla Motors will an die Börse. Der Elektroautohersteller aus Kalifornien hat bei der US-Börsenaufsicht die entsprechenden Dokumente eingereicht. Mit dem Börsengang hofft das Unternehmen, 100 Millionen US-Dollar einzunehmen.

Artikel veröffentlicht am ,

Tesla Motors will die derzeitige Begeisterung für Elektroautos nutzen: Der kalifornische Elektroautohersteller will an die Börse. Am Freitag vergangener Woche hat das Unternehmen die nötigen Unterlagen bei der Börsenaufsicht, der United States Securities and Exchange Commission (SEC), eingereicht. Mit der Aktienausgabe will das Unternehmen 100 Millionen US-Dollar einnehmen.

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Das Geld soll für den Bau des Tesla Roadster verwendet werden sowie dafür, das Model S zur Serienreife zu bringen. Laut den SEC-Unterlagen hat Tesla bis Ende 2009 937 der Elektrosportwagen an Kunden in 18 Länder verkauft. Der Elektro-PKW soll ab 2012 vom Band laufen. Nach Unternehmensangaben haben bereits rund 2.000 Kunden ein Model S vorbestellt und dafür eine Anzahlung von je 5.000 US-Dollar geleistet. Das Model S soll rund 50.000 US-Dollar kosten. Zum Ausbau seines Geschäftes plant Tesla, künftig auch den Antriebsstrang an andere Autohersteller zu liefern.

Börsengang bisher aufgeschoben

Erstmals hatte das Unternehmen im Jahr 2008 einen Börsengang in Erwägung gezogen, wegen der schlechten Wirtschaftslage jedoch aufgeschoben. Bislang hat Tesla Geld von Kapitalbeteiligungsgesellschaften und von Daimler bekommen. Außerdem hat Chef Elon Musk in das Unternehmen investiert. Musk ist einer der Gründer des Bezahlsystems Paypal, das die Onlinehandelsplattform eBay 2002 für rund 1,5 Milliarden US-Dollar gekauft hatte.

Im Januar hatte Tesla zudem einen zinsgünstigen Kredit von der US-Regierung in Höhe von 465 Millionen US-Dollar erhalten. Mit diesem Geld will Tesla eine Fertigungsstätte für das Model S bauen.

In den ersten drei Quartalen 2009 verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von Höhe von 31,5 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 93,4 Millionen US-Dollar. Der Gesamtverlust seit Gründung im Jahr 2003 beläuft sich auf über 230 Millionen US-Dollar.

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AmigaNutzer 01. Feb 2010

Und das E-Auto ist (in Hinsicht auf die Wasserstofftechnologie) eh nur als Übergang...

AmigaNutzer 01. Feb 2010

Die Zukunft liegt wohl eher bei den Wasserstoffautos, einige Automanager hatten ja schon...

Melker 01. Feb 2010

K.T.


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