Samsung: Sparsame DDR3-Chips in 30-Nanometertechnik

Herstellungsverfahren soll Produktivität steigern und Energieverbrauch senken

Samsung will DDR3-Speicher künftig in 30-Nanometertechnik fertigen. Erste Tests seien bereits erfolgreich von Kunden evaluiert worden, die Massenproduktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2010 starten.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung: Sparsame DDR3-Chips in 30-Nanometertechnik

Erste Kunden von Samsung konnten die DDR3-SDRAM-Chips mit einer Kapazität von 2 GBit bereits erfolgreich testen. Samsung erhofft sich von der Umstellung der Produktion eine höhere Produktivität seiner Anlagen und größere Mengen an leistungsfähigen DDR3-Chips mit 1,5 und 1,35 Volt für Server, Desktops und Notebooks.

Die geringere Spannung gegenüber den bisher üblichen 1,5 Volt ist Teil der JEDEC-Standards für DDR3-Speicher, wurde bisher aber nur in Prototypen verwendet. Intels aktuelle Dual-Cores für Notebooks und Desktops können jedoch mit 1,35 Volt für DDR3-Speicher umgehen.

Die Umstellung auf Strukturgrößen von 30 Nanometer steigert die Produktivität im Vergleich mit 40-Nanometer-Prozessen bei der Herstellung von DDR3-Chips um rund 60 Prozent, so Samsung. Auf einem Wafer lassen sich bei kleineren Strukturen mehr Chips fertigen, was die Produktionskosten entsprechend senkt.

Zudem sollen die in 30-Nanometertechnik hergestellten Chips eine geringere Leistungsaufnahme aufweisen. Im Vergleich zu Chips in 50-Nanometertechnik soll der Energiebedarf 30 Prozent geringer ausfallen. So sollen 4 GByte DDR3-Speicher in 30-Nanometertechnik in einem aktuellen Notebook nur mit 3 Watt zu Buche schlagen. Weitere Angaben zu dieser Messung machte Samsung nicht, es dürfte sich aber um ein Core-i-System handeln.

Die Massenproduktion der neuen Chips will Samsung im zweiten Halbjahr 2010 aufnehmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  2. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /