Buglas: "50 MBit/s sind nicht genug"
"Die technischen Möglichkeiten enden aber nicht beim VDSL-Ausbau der Deutschen Telekom", sagt Buglas-Präsident Hans Konle anlässlich eines Branchengesprächs bei Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Die Breitbandinitiative der Bundesregierung beschränkt sich bisher auf die Versorgung mit Anschlüssen mit 50 MBit/s. Das sei aber nicht genug, meint der Buglas unter Verweis auf aktuelle Studien.
Die in dem Verband zusammengeschlossenen Unternehmen setzen anders als die Telekom auf Breitband-Glasfaseranschlüsse bis ins Gebäude (FttB) oder direkt bis in die Wohnung (FttH). Zu den Mitgliedern zählen unter anderem die regionalen Anbieter Netcologne (Köln), M-net (München), Wilhelm.tel (Norderstedt), Willy.tel (Hamburg), Stadtwerke Schwerte (Schwerte), Heli Net (Hamm), NetAachen (Aachen), VSE NET (Saarbrücken), HL Komm (Leipzig), R-Kom (Regensburg), TMR (Bochum) und MDCC (Magdeburg).
Sie fordern, den Ausbau von Glasfasernetzen durch investitionsfreundliche, rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen zu unterstützen, beispielsweise durch eine angemessene Bewertung von Infrastrukturaufbau und Investitionsrisiken bei Entgeltentscheidungen der Bundesnetzagentur. Auch sollten Kooperationen beim Glasfaserausbau soweit wie möglich gefördert werden.
Zudem soll die Verlegung von Glasfasern bis zum Kunden im Zuge der anstehenden TKG-Novellierung rechtlich abgesichert werden. "Es kommt leider immer noch vor, dass einzelne Wohnungsgesellschaften ihre Zustimmung zur Verlegung von Glasfaser ins Gebäude verweigern und ihre Mieter aus eigennützigen wirtschaftlichen Interessen von einem Glasfaserzugang abschneiden", so Buglas-Präsident Konle.
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