Motorola plant mindestens 20 neue Smartphones für 2010
Im vierten Geschäftsquartal 2009 hat Motorola einen Gewinn von 142 Millionen US-Dollar erwirtschaftet und konnte damit das dritte Quartal in Folge einen Gewinn verbuchen. Noch im vierten Quartal 2008 hatte der Konzern einen Verlust von 3,58 Milliarden US-Dollar hinnehmen müssen. Der Umsatz lag bei 5,7 Milliarden US-Dollar und verringerte sich damit weiter um ein Fünftel.
Das defizitäre Geschäft mit Mobiltelefonen blieb aber in den roten Zahlen und bescherte ein Minus von 132 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 1,8 Milliarden US-Dollar. Für den Gewinn sorgten die beiden anderen Geschäftsbereiche von Motorola: der Set-Top-Boxen- und Mobilfunknetzbereich sowie das Segment mit Mobilfunklösungen für Unternehmenskunden. Mit den Mobilfunklösungen für Unternehmenskunden wurde ein Gewinn von 368 Millionen US-Dollar erwirtschaftet, während das Geschäft mit Set-Top-Boxen und Mobilfunknetzen 91 Millionen US-Dollar einbrachte. Der Umsatz in beiden Geschäftsfeldern betrug jeweils 2 Milliarden US-Dollar.
Motorola hatte den Geschäftsbereich Set-Top-Boxen und Mobilfunknetze eigentlich für 5 Milliarden US-Dollar verkaufen wollen, gab den Plan aber mittlerweile auf. Es wurde kein Käufer gefunden, der bereit war, den geforderten Preis zu bezahlen.
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