Samsung macht mehr Umsatz als Hewlett-Packard

Samsung Electronics hat 2009 mehr Umsatz gemacht als Hewlett-Packard. Der südkoreanische Elektronikkonzern erzielte einen Umsatz von 117,8 Milliarden US-Dollar. HP erreichte in dem Jahr 114,6 Milliarden US-Dollar. Samsung ist der weltgrößte Speicherchip- und LC-Displayhersteller. Beim Mobiltelefongeschäft liegt Samsung hinter Nokia auf Rang 2. Circa 48 Prozent der Anteile an dem Konzern liegen in der Hand von ausländischen Investoren.
Der südkoreanische Elektronikkonzern erzielte im vierten Quartal 2009 einen Gewinn von 3,05 Billionen Won (1,88 Milliarden Euro). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres verbuchte Samsung erstmals einen geringen Verlust von 22,2 Milliarden Won (13,7 Millionen Euro). Der Umsatz legte um 37 Prozent auf 25,32 Billionen Won (15,59 Milliarden Euro) zu. Samsung berichtet in diesem Quartal letztmalig nach südkoreanischen Buchführungsregeln, wobei einige Auslandstöchter nicht einbezogen werden.
"Wir gehen davon aus, dass das positive Wachstum und der Performancefluss 2010 weitergehen, da sich die Weltwirtschaft weiter stabilisiert" , sagte Robert Yi, Leiter der Investor Relations bei Samsung. Die Nachfrage für Mobiltelefone, Flachbildschirmfernseher und Computer werde 2010 steigen.
Das Unternehmen prüfe ernsthaft eine Erhöhung der Investitionen für die Speicherchipfertigung in diesem Jahr, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Ursprünglich hatte Samsung geplant, etwa 5,5 Billionen Won in dem Bereich auszugeben.
Samsung hat zudem angekündigt, in diesem Jahr mit der Massenproduktion von 3D-Fernsehern zu beginnen. Geplant seien 3D-LED-Backlight- und 3D-LCD-Modelle, sagte Wonkie Chang, Chef der LCD-Sparte Samsungs. Die Firma begann die Fertigung von passenden Displays in den Formaten von 40 Zoll, 46 Zoll und 55 Zoll mit 3D Active Glasses und 240-Hz-Technologie, die 2D- und 3D-Darstellungen in HD-Qualität verspricht.



