Weniger Xbox 360 verkauft

Interesse an Zune und Windows Mobile zum Weihnachtsquartal 2009 gesunken

Microsofts Entertainment & Devices Division hat vom Weihnachtsgeschäft 2009 weniger profitiert als die Windows-Kollegen: Bei der Xbox 360 wurden im Vergleich zum vierten Quartal 2008 rückläufige Verkaufszahlen gemeldet.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Zahl der im Weihnachtsquartal 2009 verkauften Microsoft-Spielekonsolen lag bei 5,2 Millionen, im Vorjahreszeitraum waren es noch 6 Millionen Geräte. Im zweiten Halbjahr 2009 wurden 7,3 Millionen Xbox 360 verkauft - im Vorjahreszeitraum waren es noch 8,3 Millionen. Pro Konsole sank zudem die Marge aufgrund einer Preissenkung. Auf der CES hatte Microsoft-Chef Steve Balmer Anfang Januar 2010 von mittlerweile weltweit über 39 Millionen verkauften Xbox 360 gesprochen, eine aktuelle Gesamtzahl fehlte in Microsofts Quartalszahlen.

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Auch bei den auf DVD verkauften Xbox-360-Spielen wurde weniger Umsatz gemacht, doch brüstet sich Microsoft damit, mit 8,8 verkauften Spielen pro Konsole immer noch die höchste Attach-Rate im Vergleich zu Wii und Playstation 3 (PS3) zu haben. Zu PC-Spielen wurde nicht viel gesagt, der Rückgang soll aber weniger deutlich ausgefallen sein.

Ebenfalls erwähnenswert: Der Anteil der Xbox 360 Elite und von Xbox-360-Sondereditionen wuchs. Das lässt darauf schließen, dass zwar die eingefleischten Gamer weiterhin an der Xbox 360 interessiert sind, dies aber weniger für Gelegenheitsspieler gilt. Mit der Einführung der Bewegungssteuerung von Project Natal zum Jahresende 2010 dürfte sich das aber 2010 ändern.

Microsofts Xbox Live zählt mittlerweile 23 Millionen Mitglieder, die über die Onlinecommunity gemeinsam spielen, kommunizieren, Downloadspiele kaufen und kostenpflichtiges Video-on-Demand nutzen können. Den Umsatzrückgang bei der Xbox 360 konnten die gestiegenen Umsätze über Xbox Live nicht wettmachen.

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Beim Zune musste ebenfalls ein Rückgang der Verkaufszahlen hingenommen werden, weniger Nachfrage gab es auch für die Windows-Mobile-Plattform. Dennoch blieb bei der Entertainment & Devices Division unterm Strich mehr operativer Gewinn übrig als im Vorjahresquartal, da die Kosten - auch durch Entlassungen - gesenkt wurden und weniger in Werbung für die Xbox 360 investiert wurde. So stieg der operative Gewinn von 130 Millionen auf 375 Millionen US-Dollar.

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flasherle_pfeife 08. Feb 2010

flasherle Du bist eines der ärmsten Würstchen die im Inet unterwegs sind. Jeder Deiner...

flasherle 01. Feb 2010

Wer net? Wieso zur meite wohnen, wenn das eigene gleichviel kostet und man am ende sogar...

Jeem 01. Feb 2010

Äh, ob das daran liegt, das die PS3 nach der xbox veröffentlicht wurde? Noob...

F.W.Steineimer 30. Jan 2010

Armseeliges Gewäsch! Wenn ich schon "XBox Fanboi" lese...

Wurstbrot 29. Jan 2010

Killzone 2 find ich doof, da spiel ich lieber GoW2 (nicht das mit dem Kriegsgott...



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