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Adobe sauer - Apples iPad ohne Flash

Konsumenten und Produzenten werden ausgebremst. Apples neues iPad spielt wie auch das iPhone keine Flash-Inhalte ab. Das brachte Apple jede Menge Kritik ein. Nun hat sich Adobe in einem Unternehmensblog(öffnet im neuen Fenster) dazu geäußert. Erfreut ist das Unternehmen nicht.
/ Andreas Donath
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Formate wie PDF, die ebenfalls von Adobe stammen, unterstützt Apples iPad. Doch Flash schlug Apple aus. Zu ressourcenhungrig sei das Format, hatte Apple bisher stets verlauten lassen. Bei der Präsentation des iPad zeigte Steve Jobs sogar eine Website in die Kamera, bei der das Icon(öffnet im neuen Fenster) zu sehen war, das auf das fehlende Flash-Plugin hinweist.

Adobe sieht sich mit seinem Softwareangebot im Zentrum von praktisch jedem Workflow bei Printmedien und im Digitalbereich, so dass nach dem Selbstverständnis(öffnet im neuen Fenster) des Unternehmens auch ein Großteil der Inhalte, die das iPad anzeigt, mit Adobe-Software gemacht wurden.

Apple würde aber weiter auf seinen Mobilgeräten Restriktionen einbauen, die sowohl Herausgeber als auch Konsumenten ausbremsen, so Adobe weiter. IPad-Nutzer können so 70 Prozent der Webspiele und 75 Prozent der Onlinevideos nicht sehen, weil das Flash-Format nicht unterstützt wird.

Dabei klammert Adobe allerdings aus, dass Vimeo und Youtube bereits experimentelle Videoplayer anbieten, die auf HTML5-Basis arbeiten und ohne Flash auskommen.

Zudem steht Apple mit seiner Kritik an Flash nicht allein da. Mozilla hat im aktuellen Release Candidate seines mobilen Browsers Firefox für Maemo die Unterstützung von Plugins deaktiviert und diese damit begründet, dass Adobes Flash-Player den Browser auf vielen Seiten übermäßig ausbremse. Schlecht programmierte Flash-Applikationen können leicht zum Ressourcenfresser werden, was vor allem auf mobilen Geräten schnell zum Problem wird.


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