Microsoft schwärmt von außergewöhnlicher Windows-7-Nachfrage
Microsoft hat in den letzten drei Monaten des Jahres 2009 einen Gewinn von 6,66 Milliarden US-Dollar gemacht. "Eine außergewöhnliche Nachfrage führte zu diesem Topwachstum für die Firma", sagte Microsoft-Finanzchef Peter Klein bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen des Unternehmens am heutigen 28. Januar 2010. Windows 7 und Windows Server 2008 R2 starteten weltweit am 22. Oktober 2009.
In dem Berichtszeitraum verzeichnete Microsoft Nachfrage für über 60 Millionen Windows-7-Lizenzen. "Dies ist ein Rekordquartal für die Windows-Sparten" sagte Chief Operating Officer Kevin Turner. "Wir sind begeistert, wie die Verbraucher Windows 7 aufgenommen haben, und darüber, wie enthusiastisch die Wirtschaft auf die Einführung von Windows 7 reagierte", sagte er.
Die IT-Marktforscher von Gartner beobachten für das vierte Quartal 2009 eine globale Erholung des PC-Marktes. Doch Windows 7 erzeugte keine zusätzliche Nachfrage, so ihr Urteil.
In seinem zweiten Quartal des Finanzjahres 2009 (Oktober bis Dezember 2009) erzielte Microsoft einen Gewinnzuwachs von 60 Prozent auf 6,66 Milliarden US-Dollar (74 Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden noch 4,17 Milliarden US-Dollar (47 Cent pro Aktie) verbucht. Der Umsatz wuchs um 14 Prozent auf 19,02 Milliarden US-Dollar.
Die Analysten an der Wall Street hatten einen Gewinn von 59 Cent pro Aktie und einen Erlös von 17,9 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Microsoft verbuchte in diesem Quartal 1,7 Milliarden US-Dollar Umsatz aus zurückliegenden Quartalen für Marketingprogramme zu Windows 7, wie Upgradeoptionen und Verkäufen an OEMs vor dem offiziellen Verkaufsstart.
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