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Catalyst 10.1: Kleine Bugfixes, 120 Hertz und Ubuntu 9.10

Neue Funktionen erst mit den beiden nächsten Versionen

Die Januar-Ausgabe der Catalysttreiber von AMD für Grafiklösungen der Marke ATI bringt nur wenige Neuerungen: hier ein paar Bugs weniger, dort ein paar Prozent mehr Leistung. Die kommenden Versionen sollen jedoch starke Verbesserungen bringen, deutete AMD an.

Artikel veröffentlicht am ,
Catalyst 10.1: Kleine Bugfixes, 120 Hertz und Ubuntu 9.10

Über seinen Twitter-Account kündigte AMDs Treiberchef Terry Makedon für die Versionen 10.2 und 10.3 - also bis zum März 2010 - unter anderem die Unterstützung von Profilen an. Gemeint sind damit anscheinend XML-Dateien, mit denen sich die Rechenmodi von mehreren GPUs (Crossfire) und für stereoskopische Darstellung auch vom Anwender einfacher als bisher verändern lassen. In Gesprächen mit Golem.de nannte Makedon diese Funktion als eine der von Spielern am meisten gewünschten.

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Bis dahin gibt es erst einmal kleinere Bugfixes an den Windows-Treibern, die wie üblich für alle Versionen von XP bis 7 und auch in 64-Bit-Ausgaben bereitstehen. So soll unter anderem der Flash-Player 10 mit Firefox keine Bilder mit Youtube-Videos mehr auslassen, zudem gibt es einige Reparaturen bei der Ansteuerung von Displayport-Monitoren mit Eyefinity und im HDTV-Modus der Treiber. Auf Displays, die eine so hohe Frequenz beispielsweise für 3D anbieten, lassen sich nun auch 120 Hertz im 2D-Betrieb einstellen.

Leistungssteigerungen bei Spielen nennt AMD nur für Crysis und Left for Dead 2, welche drei bis vier Prozent schneller laufen sollen. Spürbar ist das nicht, und auch kaum messbar. Nach wie vor ungelöst und auch in den Release Notes verzeichnet, sind Bildfehler in einigen Szenen und Videos von Resident Evil 5.

Einen schweren Darstellungsfehler hat AMD aber beim Techdemo Heaven behoben, das bisher mit OpenGL Gras und Bäume zum Teil nur als Klötzchen darstellte. Auf einem System in der Redaktion von Golem.de gab die Demo zudem mit Catalyst 9.12 bei OpenGL sporadisch nur noch einen schwarzen Inhalt aus, auch die Menüs verschwanden dahinter, der Framecounter aber nicht. Diese Effekte traten bei einem kurzen Test nicht mehr auf, auch die Vegetation wurde korrekt dargestellt.

Für Linux gibt AMD als Änderungen nur Unterstützung für die endgültige Version von Ubuntu 9.10 an, nicht aber neue Funktionen. Für Verwirrung sorgten auch die Versionsnummern der neuen Windows-Treiber: Die zuerst von AMD geposteten und schon zuvor kursierenden trugen intern noch die Nummer 9.12, boten aber die genannten Bugfixes. Inzwischen will AMD die Dateien durch neue ersetzt haben, die auch die Version 10.1 anzeigen, die aber zum Zeitpunkt dieser Meldung noch nicht alle Downloadserver ausliefern.



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iPhön 05. Feb 2010

1. Photoshop hat ATI acceleration Inkscape nicht benutzbar mit 9.12 auf 9.10 ->font...

Fenrin 29. Jan 2010

Abhängigkeiten zu anderen Programmen machen keine Probleme. Nur xf86-input-evdev und xf86...

IT-Prophet 29. Jan 2010

Ganz einfach: starte CCC, Klick oben links auf Graphics, klick auf den Untersten Tab...

Pandorothea 29. Jan 2010

Genau diese Darstellung-Fehler machen ein Spiel unspielbar und wie im Artikel erwähnt...


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