Txtr will auf das iPad
Das von Apple gerade vorgestellte iPad soll auch als E-Book-Reader genutzt werden. Das Berliner Unternehmen Txtr will eine Applikation anbieten, mit der Nutzer E-Books auf das Gerät laden und lesen können. Eine iPhone-Applikation von Txtr gibt es schon.
E-Books auf dem iPad
Mit der Applikation können Nutzer digitale Texte aus der Txtr-Community und aus dem Fundus kostenloser Bücher laden. Sie können darüber auch im Onlineshop des Anbieters einkaufen. Entsprechend unterstützt unter anderem die Applikation die Formate PDF und ePub sowie Adobes Kopierschutz. Die Applikation soll zum Verkaufsstart des Gerätes verfügbar sein.
"E-Books sind ein junger, schnell wachsender Markt. Ihr Erfolg hängt aber davon ab, dass es leicht zu bedienende und nicht zuletzt schöne Geräte zum Lesen gibt", erklärte Txtr-Produktmanager Joscha Bach. "Das iPad von Apple ist ein schönes Gerät! Es wird Schwung ins digitale Lesen bringen."
Lieferverzögerung beim Txtr Reader
Dem eigenen E-Book-Reader fehlt im Moment allerdings der Schwung: Bei der Umstellung auf die Großserienfertigung seien unerwartete Schwierigkeiten aufgetreten, schrieb eine Mitarbeiterin kürzlich im Unternehmensblog(öffnet im neuen Fenster). Dafür würden andere Maschinen eingesetzt als bei der Herstellung der Prototypen, sie hätten "inakzeptabel hohe Ausschussquoten" produziert.
Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte Golem.de die Probleme bei der Produktion. Ein Ende sei derzeit nicht absehbar, deshalb könne das Unternehmen derzeit keinen Termin für die Auslieferung der Geräte nennen.
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