• IT-Karriere:
  • Services:

Google plädiert für Änderung des DNS-Protokolls

IP-Adresse von Nutzern soll bei DNS-Anfragen in Teilen weitergegeben werden

Google macht sich für eine Erweiterung des DNS-Protokolls stark: Künftig sollen die IP-Adressen von Nutzern bei DNS-Anfragen in weiten Teilen weitergereicht werden, so dass andere DNS-Server den Aufenthaltsort der Nutzer genauer bestimmen können.

Artikel veröffentlicht am ,

Zusammen mit Providern, darunter Neustar/UltraDNS, hat Google eine Erweiterung des DNS-Protokolls vorgeschlagen. Google zielt darauf ab, den Aufenthaltsort von Nutzern anhand ihrer IP-Adresse genauer bestimmen zu können, um Nutzer dann an einen möglichst nah gelegenen Applikationsserver weiterzuleiten.

Stellenmarkt
  1. MVTec Software GmbH, München
  2. SySS GmbH, Tübingen

In aller Regel richten Nutzer ihre DNS-Anfragen an einen vermittelnden DNS-Server, meist bei ihrem Provider. Dieser kann die Daten aus seinem Cache liefern oder fragt bei einem übergeordneten DNS-Server oder direkt bei dem für die Domain zuständigen DNS-Server an.

Google schlägt nun vor, bei solchen Anfragen einen Teil der IP-Adresse des jeweiligen Nutzers weiterzugeben, so dass der für die Domain zuständige DNS-Server anhand der IP-Adresse den Aufenthaltsort des Nutzers bestimmen und ihn an einen möglichst nahe gelegenen Server weiterleiten kann. Das erfolgt zwar schon heute, dabei kann die Ortsbestimmung aber nur anhand der IP-Adresse des anfragenden DNS-Servers vorgenommen werden, was nicht immer passend sein muss.

Dabei soll nicht die komplette IP-Adresse des Nutzers weitergegeben werden, sondern nur die ersten 24 Bit, also die ersten drei von vier Tupeln einer IP-Adresse. Das genügt, um die Herkunft des Nutzers ausreichend genau zu bestimmen.

Eingereicht wurde der Vorschlag mit dem Ziel, das Verfahren zu einem Internetstandard zu machen.

Bereits Anfang Dezember 2009 hat Google einen eigenen, öffentlichen DNS-Server gestartet, um das Internet damit zu beschleunigen. Der als experimentell gekennzeichnete Dienst Google Public DNS soll mit cleveren Caching-Mechanismen und Prefetching DNS-Anfragen beschleunigen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. (-53%) 13,99€
  3. 39,99€

Unknown 29. Jan 2010

wirklich kein Text.

jawe 28. Jan 2010

Die Informationen hat Google doch jetzt auch schon. Es geht hier überhaupt nicht um...

__tom 28. Jan 2010

ich hatte noch keine gelegenheit mit anycast zu spielen, aber verkraftet das netz es...

dfhgj 28. Jan 2010

Du bist so Naiv und glaubst das es ein großer Aufwand ist? Vor allem können sie dann...

Chatlog 28. Jan 2010

Ich mein ja nur.... DNS Poisoning ist ja an und fuer sich nichts Neues, aber gerade darum...


Folgen Sie uns
       


Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020)

Der Eracing Simulator von Razer versucht, das Fahrgefühl in einem Rennwagen wiederzugeben. Dank Motoren und einer großen Leinwand ist die Immersion sehr gut, wie Golem.de im Hands on feststellen konnte.

Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020) Video aufrufen
Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
Support-Ende von Windows 7
Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Von Martin Loschwitz

  1. Lutris EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5
  2. Linux-Rechner System 76 will eigene Laptops bauen
  3. Grafiktreiber Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

IT-Gehälter: Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr
IT-Gehälter
Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr

Wechselt ein ITler in eine andere Branche, sind auf dem gleichen Posten bis zu 1.000 Euro pro Monat mehr drin. Welche Industrien die höchsten und welche die niedrigsten Gehälter zahlen: Wir haben die Antworten auf diese Fragen - auch darauf, wie sich die Einkommen 2020 entwickeln werden.
Von Peter Ilg

  1. Softwareentwickler Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

    •  /